133 Verstöße auf Lachs-Farm in Maine: Undercover-Ermittlungen decken Tierquälerei auf.
Schwere Missstände in Cooke-Aquaculture-Brutstation: Wie Tiere leiden
Nach Angaben von Vox - Загальний: Eine neue Untersuchung der Tierschutzorganisation Animal Outook fördert erschreckende Zustände in einer Lachszuchtanlage in Maine zutage. Bereits 2019 gab es ähnliche Enthüllungen, doch die Lage hat sich offenbar nicht gebessert – trotz öffentlicher Besserungsversprechen des Unternehmens Cooke Aquaculture, dem weltweit größten privaten Meeresfrüchteproduzenten, geführt von Glenn Cooke.
Zwischen 2019 und 2025 dokumentierten die Ermittler insgesamt 133 Fälle von unsachgemäßen Tötungen, Misshandlungen und weiteren Verstößen gegen das Tierwohl. Die wiederholten Vorfälle werfen ein schlechtes Licht auf die internen Kontrollmechanismen des Konzerns.
Zeugenaussagen und behördliche Reaktionen
Erin Wing, die 2019 fast drei Monate in der Brutanlage arbeitete, berichtete von direkt beobachteten Grausamkeiten gegenüber den Fischen. Ihre Schilderungen decken sich mit den späteren Erkenntnissen der Organisation.
Glenn Cook äußerte sich zu den Vorwürfen: „Es tut mir sehr leid, dass dies passiert ist.“
Calum Brown hingegen kommentierte die Situation mit den Worten: „Es scheint, als hätten sie auf dieser Farm ein systemisches Problem mit dem Tierwohl.“ Die Behörden reagieren nun: Das Landwirtschaftsministerium von Maine hat Ermittlungen eingeleitet – ein deutliches Zeichen für die Schwere der Anschuldigungen.
Der Fall verdeutlicht einmal mehr die ethischen Defizite in der industriellen Meeresfrüchteproduktion. Verbraucher und Aktivisten fordern zunehmend strengere Kontrollen und echte Reformen, um das Leid der Tiere zu beenden. Die laufende Untersuchung könnte ein Wendepunkt sein, um die Praktiken in der Fischzucht nachhaltig zu verändern.
Das Vorgehen des Ministeriums wird mit Spannung verfolgt – es könnte Signalwirkung für die gesamte Branche haben.
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