Ukrainische Streitkräfte melden über 1,25 Millionen Verluste der russischen Armee – Stand 14. Februar 2026.

Ukrainische Streitkräfte melden über 1,25 Millionen Verluste der russischen Armee – Stand 14. Februar 2026
Ukrainische Streitkräfte melden über 1,25 Millionen Verluste der russischen Armee – Stand 14. Februar 2026

Verluste der Russischen Föderation im Krieg gegen die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bis zum 14. Februar 2026 insgesamt 1.252.020 russische Soldaten außer Gefecht gesetzt. Allein am Vortag sollen es weitere 1.070 gewesen sein. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Belastung, die der Krieg für die russischen Streitkräfte bedeutet.

Zerstörte militärische Ausrüstung

Neben den personellen Verlusten hat die russische Armee auch einen Großteil ihres Materials eingebüßt. Die Bilanz umfasst unter anderem:

  • Panzer: 11.668 Einheiten
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 24.031 Einheiten
  • Artilleriesysteme: 37.282 Einheiten
  • Raketenwerfer: 1.645 Einheiten
  • Luftabwehrsysteme: 1.300 Einheiten
  • Flugzeuge: 435 Einheiten
  • Hubschrauber: 347 Einheiten

Hinzu kommen immense Verluste an unbemannten Systemen: 134.306 taktische Drohnen und 4.286 Marschflugkörper wurden laut ukrainischen Angaben zerstört. Bei der Marine sind 29 Schiffe und Boote sowie 2 U-Boote verloren gegangen. Die Liste wird ergänzt durch 78.388 zerstörte Fahrzeuge und Tanklaster sowie 4.071 Einheiten an Spezialgerät.

Ein besonderer Aspekt betrifft nordkoreanische Soldaten: Etwa 6.000 von ihnen sollen getötet oder verwundet worden sein, während sich schätzungsweise 11.000 weiterhin in der Region Kursk aufhalten. Diese Angaben unterstreichen die internationale Dimension des Konflikts.

Die enormen Verluste an Mensch und Material werfen Fragen nach der langfristigen Kampfkraft der russischen Streitkräfte auf. Gleichzeitig deutet der Einsatz nordkoreanischer Soldaten auf eine vertiefte militärische Kooperation zwischen Moskau und Pjöngjang hin, die die Sicherheitslage weit über die Ukraine hinaus beeinflussen könnte. Die Zahlen verdeutlichen die Intensität eines Krieges, der bereits jetzt zu den verlustreichsten Konflikten des 21. Jahrhunderts zählt.


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