Ukrainische Streitkräfte attackieren Krim und Moskauer Ölraffinerie: Das sind die Folgen.
Angriffe der ukrainischen Verteidigungskräfte am 18. und 19. Juni 2023
Nach Angaben von UATV: Am 18. und 19. Juni 2023 führten die ukrainischen Streitkräfte Schläge gegen bedeutende Ziele in den vorübergehend besetzten Gebieten durch. Betroffen waren unter anderem Eisenbahnbrücken auf der Krim sowie verschiedene Objekte in Russland. Besonders hervorzuheben ist der bestätigte Treffer auf die Moskauer Ölraffinerie, der die gegnerische Infrastruktur empfindlich getroffen hat. Diese Aktionen zeigen die anhaltende Fähigkeit der Ukraine, Ziele weit hinter den feindlichen Linien zu erreichen.
Die Operationen vom 18. und 19. Juni im Detail
Der Angriff auf die Moskauer Ölraffinerie erfolgte am 18. Juni. Dabei wurden drei Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 10.000 Kubikmetern sowie ein weiterer Tank mit 30.000 Kubikmetern beschädigt. In der Folge stellte die Raffinerie die Ölverarbeitung auf unbestimmte Zeit ein, was die Treibstoffversorgung in der Region beeinträchtigen dürfte.
Einen Tag später, am 19. Juni, attackierten die ukrainischen Streitkräfte Eisenbahnbrücken auf der Krim, insbesondere in der Nähe der Städte Rosdolne und Wladyslawiwka. Diese Verbindungen sind entscheidend für den Nachschub an Militärtechnik und Ressourcen in die besetzten Gebiete. Weitere getroffene Ziele umfassten:
- einen Sammelpunkt für militärisches Gerät bei Sjewjerodonezk,
- ein Treibstofflager in Mariupol,
- sowie Drohnenkontrollstationen in mehreren Bezirken der Regionen Donezk und Saporischschja.
Diese Schläge verdeutlichen die fortgesetzten Offensivbemühungen der ukrainischen Streitkräfte an der Front. Ziel ist es, feindliche Militäranlagen zu zerstören und die gegnerischen Logistikwege zu unterbrechen.
Die durchgeführten Operationen spiegeln eine strategische Kriegsführung wider, die sich auf kritische Infrastruktur des Gegners konzentriert. Die erfolgreichen Angriffe auf die Moskauer Ölraffinerie und die Eisenbahnbrücken könnten Russlands Fähigkeit, seine Truppen an der Front zu versorgen, deutlich schwächen. Dies wiederum könnte den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen beeinflussen. Die Ereignisse unterstreichen die Bedeutung von Logistikketten in modernen militärischen Konflikten und zeigen, dass die Ukraine bereit ist, auf allen Ebenen aktiv gegen die Aggression vorzugehen.
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