Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien: Folgen für die Kriegsführung.

Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien: Folgen für die Kriegsführung
Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien: Folgen für die Kriegsführung

Strategische Ziele im Visier

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Armee setzt ihre Angriffe auf strategisch wichtige Infrastruktur des Gegners fort, sowohl auf russischem Staatsgebiet als auch in den vorübergehend besetzten Regionen der Ukraine. Ein zentraler Treffer gelang den Streitkräften der Ukraine am 17. Februar 2023, als sie die Raffinerie 'Ilski' im russischen Krasnodar trafen. Mit einer Verarbeitungskapazität von 6,6 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr ist dieser Betrieb ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Aggressorland.

Angriffe auf besetztes Gebiet und Logistik

Parallel dazu setzen die ukrainischen Truppen ihre Schläge gegen feindliche Konzentrationen in der vorübergehend besetzten Oblast Saporischschja fort. Betroffen waren unter anderem die Ortschaften Rosiwka und Ljubymiwka. Auch logistische Ziele des Gegners wurden getroffen, darunter Nachschublager in Donezk und im Gebiet Lidine. Ein wichtiges Ziel war zudem ein Kommunikationsknotenpunkt der 127. motorisierten Schützendivision in Selenopil.

Bereits am 12. Februar 2023 hatten Drohnen des ukrainischen Sicherheitsdienstes die Raffinerie in Uchta in der Republik Komi angegriffen. Einen Tag zuvor, am 11. Februar 2023, war die 'Lukoil-Wolgogradneftepererabotka'-Raffinerie in Wolgograd getroffen worden. Diese Serie von Angriffen zeigt eine konsequente Strategie, die Ressourcenbasis des Angreifers zu schwächen. Solche Schläge gegen die Energieinfrastruktur können die militärische Handlungsfähigkeit Russlands langfristig beeinträchtigen.

Die systematischen Attacken unterstreichen, dass die Ukraine den Krieg zunehmend auch auf das Territorium des Angreifers trägt. Der Einsatz von Drohnen und präzisen Waffen gegen hochwertige ökonomische und militärische Ziele hat sich zu einem charakteristischen Merkmal dieses Konflikts entwickelt. Diese Vorgehensweise zielt darauf ab, die Kriegsmaschinerie des Gegners an ihren neuralgischen Punkten zu treffen und seine logistischen Ketten zu stören.


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