Ukrainische Streitkräfte attackieren russische Tanker, Schiffe und Brücken: Ein Überblick.
Angriffe der ukrainischen Armee auf russische Militärziele
Nach Angaben von UATV: Am 16. und 17. Juli 2023 führten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte Schläge gegen bedeutende militärische Einrichtungen Russlands durch. Zu den getroffenen Zielen zählten:
- Tanker
- Ein Schlepper
- Ein Patrouillenboot
- Ölterminals
- Brücken
Diese Aktionen waren Teil umfassender Operationen, die darauf abzielten, die militärischen Ressourcen des Gegners zu schwächen. Der Fokus lag dabei auf der Unterbrechung von Nachschubwegen und der Treibstoffversorgung.
Ergebnisse der Angriffe
Bei den Attacken wurden zwei Tanker getroffen, darunter ein Gastanker, sowie ein Schlepper. Ein weiteres getroffenes Ziel war das Patrouillenboot 'Svetlyak', das in Kertsch auf der Krim stationiert war. Zusätzlich wurden folgende Einrichtungen beschädigt:
- Das Ölterminal 'TES-Terminal-1'
- Ein Lager für Schmier- und Brennstoffe in Kertsch
- Das Tanklager 'Schachtjorsk' in der Stadt Schachtjorsk in der Oblast Donezk
Spezifische Schläge richteten sich gegen die Infrastruktur: Eine Eisenbahnbrücke über den Fluss Kalmitus nahe Staromarjewka sowie eine Straßenbrücke im Gebiet Kosyno in der russischen Oblast Kursk wurden getroffen.
Die Angriffe betrafen auch die Ölraffinerie 'Slawneft-Janos' in Jaroslawl (Oblast Jaroslawl, Russland). Diese Anlage verarbeitet durchschnittlich rund 15 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte betonte, dass die Tanker genutzt wurden, um russisches Öl, Erdölprodukte und komprimiertes Gas unter Umgehung internationaler Sanktionen zu transportieren sowie Treibstoff für die russischen Streitkräfte zu liefern.
Die angegriffenen Schiffe des Projekts 10410 'Svetlyak' sind für die Überwachung von Seegebieten und die Begleitung von Schiffen konzipiert. Sie können auch für Aufgaben zur Unterstützung der russischen Marine und anderer Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Bemerkenswert ist, dass ukrainische Kräfte zwischen dem 6. und 16. Juli 2023 insgesamt 147 russische Schiffe getroffen haben, was auf eine intensive Phase der Kampfhandlungen in der Region hindeutet.
Diese Angriffe unterstreichen die ukrainische Strategie, die logistischen Ketten zu zerstören, die Russlands Kriegsführung stützen. Sie zeigen zudem, dass die aktiven Kampfhandlungen in der Region unvermindert fortgesetzt werden. Die Zerstörung von Tankern und Verarbeitungskapazitäten könnte die Fähigkeit Russlands, seine Truppen zu versorgen, erheblich beeinträchtigen – ebenso wie seine Wirtschaft unter den bestehenden internationalen Sanktionen. Die weitere Entwicklung zeigt, dass der Konflikt in der Ukraine weiterhin im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit steht.
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