Polen pocht auf Beteiligung an allen Russland-Gesprächen – Treffen von Selenskyj und Tusk in Brüssel.

Polen pocht auf Beteiligung an allen Russland-Gesprächen – Treffen von Selenskyj und Tusk in Brüssel
Polen pocht auf Beteiligung an allen Russland-Gesprächen – Treffen von Selenskyj und Tusk in Brüssel

Gipfel in Brüssel: Selenskyj und Tusk beraten über Sicherheit und EU-Annäherung

Nach Angaben von Espreso.tv: In Brüssel sind der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der polnische Premierminister Donald Tusk zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen die bilaterale Zusammenarbeit, der EU-Beitrittskurs der Ukraine sowie die wachsenden Sicherheitsrisiken durch Russlands Aggression. Tusk machte dabei deutlich, dass Polen bei allen internationalen Beratungen zu Russland ein Mitspracherecht verlangt.

Seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands unterstützt Polen die Ukraine. Die beiden Regierungschefs erörterten die Sicherheitslage auf dem europäischen Kontinent. Bereits vor zwei Wochen hatte Tusk die Präsidenten beider Länder zu einem Dialog aufgefordert. Er erklärte:

'Warschau muss in sämtliche internationalen Konsultationen und Verhandlungen einbezogen werden, die Russland oder die regionale Sicherheit betreffen.' - Donald Tusk

Weiter betonte Tusk:

'Polen wird es nicht hinnehmen, dass Entscheidungen ohne die Länder getroffen werden, die direkt den Bedrohungen durch den Kreml ausgesetzt sind.' - Donald Tusk

Damit unterstrich er den Bedarf an Einigkeit unter den Staaten, die Sicherheitsbedenken haben – insbesondere Polen, die baltischen Länder und die nordischen Staaten. Das Brüsseler Treffen markiert einen wichtigen Schritt zur Vertiefung der ukrainisch-polnischen Partnerschaft angesichts wachsender europäischer Sicherheitsherausforderungen.

Nächste Schritte

Das Gespräch zwischen den beiden Staatschefs hebt die Bedeutung der bilateralen Kooperation vor dem Hintergrund aktueller Sicherheitsbedrohungen hervor. Polen, einer der engsten Verbündeten der Ukraine, treibt deren EU-Integration aktiv voran und fordert, dass direkt betroffene Staaten an internationalen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Diese Konsultationen könnten die Grundlage für eine weitere Stärkung der Sicherheit in Europa im Angesicht der aggressiven russischen Politik bilden.


Lesen Sie auch

Werbung