100.000 Griwna für Rückkehrer: Neue staatliche Hilfen für befreite Soldaten.
Rechte von Soldaten nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft
Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat verbesserte Unterstützungsleistungen für Soldaten bekannt gegeben, die aus russischer Gefangenschaft zurückkehren. Ihnen steht eine einmalige Zahlung von 100.000 Griwna zu, außerdem erhalten sie umfassende staatliche Hilfen. Die Behörde versichert, dass die Rückkehrer nach ihrer Freilassung mit einem breiten Maßnahmenpaket versorgt werden.
Mit den neuen Regelungen wird der Status als Kriegsteilnehmer (UBD) automatisch verliehen. Das eröffnet den Betroffenen den Zugang zu weiteren sozialen Vergünstigungen. Dazu gehört ein zusätzlicher Erholungsurlaub von 90 Tagen nach der Freilassung. Diese Zeit soll den Soldaten helfen, sich im zivilen Leben zurechtzufinden und in dieser schwierigen Phase die nötige Unterstützung zu erhalten.
Finanzielle Förderung und Vergünstigungen für Kadetten
Darüber hinaus hat das Verteidigungsministerium angekündigt, dass Kadetten ab dem 1. Januar 2026 monatliche Geldleistungen bekommen. Im ersten und zweiten Studienjahr liegen diese zwischen 10.320 und 10.470 Griwna, im dritten und vierten Jahr zwischen 10.524 und 11.691 Griwna. Ziel dieser Neuerung ist es, junge Menschen zu fördern, die eine militärische Laufbahn einschlagen, und ihnen angemessene Ausbildungsbedingungen zu sichern.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Hinterbliebenen gefallener Soldaten erhalten eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 15 Millionen Griwna. Dies ist ein bedeutender Schritt, um jene zu entlasten, die im Krieg ihre Angehörigen verloren haben. Die Maßnahmen zeigen, dass der Staat die Bedürfnisse der Soldaten und ihrer Familien in schwierigen Zeiten ernst nimmt.
Diese Neuerungen spiegeln die Bemühungen der ukrainischen Regierung wider, heimkehrende Kriegsgefangene zu unterstützen und gleichzeitig Anreize für junge Menschen zu schaffen, eine militärische Karriere zu ergreifen.
Die Bedeutung solcher Schritte kann kaum überschätzt werden, denn sie stärken nicht nur die soziale Absicherung der Kriegsteilnehmer, sondern auch das Vertrauen in den Staat. Zudem unterstreicht die finanzielle Hilfe für die Familien gefallener Soldaten die Verpflichtung des Staates, jene zu unterstützen, die durch den Krieg Verluste erlitten haben.
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