In Odessa wurde ein aus der Gefangenschaft befreiter Marineinfanterist geschlagen: Das TCC hat eine dienstliche Untersuchung eingeleitet.

In Odessa wurde ein aus der Gefangenschaft befreiter Marineinfanterist geschlagen: Das TCC hat eine dienstliche Untersuchung eingeleitet
In Odessa wurde ein aus der Gefangenschaft befreiter Marineinfanterist geschlagen: Das TCC hat eine dienstliche Untersuchung eingeleitet

Nach Angaben von ТСН: In Odessa läuft die Untersuchung des Angriffs auf den Soldaten Roman Pokidko, den Verteidiger von Mariupol. Laut Aktivisten wurde er von Mitarbeitern des Territorialen Rekrutierungszentrums (TCC) geschlagen und aus einem Auto geworfen. Das TCC in Odessa hat bereits bestätigt, dass eine dienstliche Untersuchung eingeleitet wurde.

Umstände des Vorfalls und Erklärung der öffentlichen Organisation

Roman Pokidko dient seit 2018 in der 36. getrennten Marineinfanteriebrigade. Kürzlich wurde er aus der Gefangenschaft befreit. Während seiner Rehabilitation in Odessa wurde er am 4. Dezember von einer Gruppe aus neun Personen, die sich als Mitarbeiter des TCC von Peresyp vorstellten, angehalten.

Die öffentliche Organisation berichtete:

„Trotz der vorgelegten Dokumente: Militärausweis, medizinische Unterlagen und Ausweis des Kriegsdienstverweigerers, wurde Roman Pokidko in ein Dienstfahrzeug des TCC gezwungen. Ihm wurden Körperverletzungen zugefügt: es wurde Tränengas gegen ihn eingesetzt und er wurde geschlagen. Danach wurde Roman während der Fahrt aus dem Auto geworfen. Dabei wurde das Leben des Soldaten gefährdet.“

Aktivisten wiesen auch darauf hin, dass die Vertreter des TCC keine Bodykameras hatten. Momentan unterzieht sich Roman einer medizinischen Untersuchung im Krankenhaus. Die öffentliche Organisation 'Schutz des Staates' fordert eine gerechte Untersuchung dieses Falls.

Reaktion des Odessaer TCC

Das regionale TCC Odessa hat bestätigt, dass es über den Vorfall informiert ist und dass eine dienstliche Untersuchung bereits vor der Bekanntwerdung des Ereignisses eingeleitet wurde. Die Leitung des TCC betonte, dass der Status eines Soldaten Respekt verdient und dass das TCC bereit ist, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten.

Die Leitung des TCC bemerkte:

„Wenn im Laufe der Ermittlungen bewiesen wird, dass die Soldaten des TCC und des SP ihre Befugnisse überschritten oder illegale Handlungen gegenüber einem Kameraden im Militär begangen haben, werden sie die schärfste, gesetzlich vorgesehene Strafe erhalten.“

Das regionale TCC forderte alle auf, auf die offiziellen Ergebnisse der Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden zu warten. Die Wichtigkeit dieses Falls betont die Notwendigkeit, die Rechte der Soldaten zu schützen und die öffentliche Ordnung im Land zu gewährleisten. Die Situation wirft in der Gesellschaft Besorgnis auf, da die Verteidiger des Landes das Recht auf eine sichere Ausführung ihrer Pflichten sowie auf eine angemessene Behandlung haben.


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