In der Region Kirovohrad wurde die grausame Folter eines Kindes mit Behinderung in einem Waisenhaus aufgedeckt.
Nach Angaben von ТСН: In der Region Kirovohrad wurden Fakten über grausame Behandlung eines Kindes in einem familienähnlichen Kinderheim aufgedeckt.
Verdacht gegen die Erzieherin
Die Frau, die die Rolle einer Pflege-Mutter übernahm und für das Wohl des Kindes verantwortlich war, erhielt den Verdacht der illegalen Freiheitsberaubung eines Minderjährigen mit körperlicher Qual gemäß Abs. 2 Art. 146 des Strafgesetzbuches der Ukraine.
Einschränkung der Freiheit des Kindes
Nach Angaben der Ermittlungen schränkte die Verdächtige über mehrere Monate hinweg absichtlich die Bewegungsfreiheit des Kindes ein. Das Opfer ist ein Mädchen mit einer Behinderung der Gruppe I und Down-Syndrom, das ständige Pflege sowie einen individuellen Ansatz benötigt. Die Verdächtige war über ihren Zustand informiert.
Um das Mädchen im Raum zu halten, verwendete die Frau metallene Ketten mit einem Schloss, wobei sie das Kind faktisch fesselte und ihm die Möglichkeit nahm, sich frei zu bewegen oder das Haus zu verlassen. Sie erklärte ihr Handeln mit der Notwendigkeit zu arbeiten und der Angst vor einer möglichen Flucht des Kindes.
Nachtliche Einschränkungen verschärften sich
In der Nacht schränkte die Erzieherin zusätzlich die Freiheit des Kindes ein, indem sie es mit einem Riemen ans Bett band, was die Bewegungen des Mädchens vollständig blockierte. Solche Handlungen verursachten sowohl körperliche als auch moralische Qualen.
„Ihr Recht auf Freiheit und persönliche Unversehrtheit, garantiert durch das ukrainische Gesetz und internationale Normen zum Schutz der Rechte von Kindern, wurde verletzt“, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Fortsetzung der Ermittlungen
Derzeit läuft eine Voruntersuchung, und es wird entschieden, welche präventiven Maßnahmen gegen die Verdächtige ergriffen werden. Es wird auch die Möglichkeit ihrer vorläufigen Absetzung von der Stelle berücksichtigt, da sie mit Kindern arbeitet.
Die Strafverfolgungsbehörden bewerten die Handlungen von Amtsträgern und befugten Organen hinsichtlich ihrer Pflichten zum Schutz der Rechte und Interessen von Kindern.
Wir erinnern daran, dass zuvor über ein Paar, das über die Entführung ihres Kindes berichtete, aber tatsächlich als Verdächtige im Mord an diesem wurde.
Diese Situation unterstreicht die Wichtigkeit des Schutzes der Rechte von Kindern, insbesondere derjenigen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands besondere Aufmerksamkeit benötigen. Wir hoffen, dass die Ermittlungen dazu beitragen werden, alle Umstände des Falls zu klären und die angemessene Verantwortung für die Schuldigen zu gewährleisten. Solche Fälle dürfen nicht ignoriert werden, da sie das Vertrauen in das System der Kinderbetreuung und -erziehung in der Ukraine untergraben.
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