Krim-Schalter-Operation: Ukrainische Drohnen legen 18 Umspannwerke in nur drei Tagen lahm.

Krim-Schalter-Operation: Ukrainische Drohnen legen 18 Umspannwerke in nur drei Tagen lahm
Krim-Schalter-Operation: Ukrainische Drohnen legen 18 Umspannwerke in nur drei Tagen lahm

Operation 'Krim-Schalter off'

Nach Angaben von UATV: Zwischen dem 25. und 27. Juli 2023 griffen Einheiten der ukrainischen Drohnenstreitkräfte im Rahmen der Operation 'Krim-Schalter off' insgesamt 18 Umspannwerke in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine an, darunter auch auf der Krim. Seit Anfang Juli sollen ukrainische Truppen bereits 154 feindliche Energieinfrastrukturobjekte getroffen haben. Diese massive Angriffswelle zielt darauf ab, die russische Versorgung mit elektrischer Energie in den besetzten Regionen zu stören.

Zu den getroffenen Anlagen zählte das 330-kV-Umspannwerk 'Simferopolska' in Simferopol. Das 220-kV-Werk 'Bachtschissarai' in Bachtschissarai wurde gleich zweimal attackiert. Eine Liste der angegriffenen 110-kV-Umspannwerke umfasst:

  • Lucheva
  • Kapsel
  • Sudak
  • Niva
  • Nowooserina
  • Perewalne
  • Dosorine
  • Schaworonki
  • Skworzowo
  • Aluschta
  • Artjok
  • Blischni Kamyschi

Angriffe auf Energieanlagen

Neben der Krim trafen die Drohnen auch Energieobjekte in anderen besetzten Gebieten, darunter in Hontschariwka (Oblast Luhansk), Tawrytschanka und Tawrija (Oblast Cherson) sowie in Nowyj Swit (Oblast Donezk).

Im Zuge derselben Operation gelangen zudem Angriffe auf 13 Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen und Asowschen Meer. Robert 'Madjar' Browdy erklärte dazu:

“18 Energieanlagen wurden am 25.–27. Juli auf der Krim (14) und in anderen Teilen der vorübergehend besetzten Gebiete (4) von den Vögeln der SBS bearbeitet.”
Die Aktionen verdeutlichen, wie ukrainische Streitkräfte ihre Angriffsfähigkeiten gegen die russische Aggression in den besetzten Gebieten ausweiten.

Die Attacken auf die Energieinfrastruktur auf der Krim und in anderen besetzten Regionen sind Teil der ukrainischen Strategie, das militärische Potenzial des Gegners zu schwächen und den Druck auf die russischen Truppen zu erhöhen. Indem sie kritische Versorgungseinrichtungen treffen, wollen die ukrainischen Streitkräfte nicht nur Ressourcen des Feindes zerstören, sondern auch ihre Fähigkeit zu wirksamen Vergeltungsschlägen unter Beweis stellen. Diese Ereignisse deuten auf eine weitere Eskalation des Konflikts hin, bei der in naher Zukunft mit noch intensiveren Militäroperationen von beiden Seiten gerechnet werden muss.


Lesen Sie auch

Werbung