Ukrainische Spezialkräfte erbeuten russisches Boot auf dem Dnjepr – fünf Besatzungsmitglieder in Gefangenschaft.
Geglückte Aktion der ukrainischen Verteidiger
Nach Angaben von Espreso.tv: Angehörige der ukrainischen Spezialoperationenkräfte haben auf dem Dnjepr ein Boot der russischen Armee aufgebracht und fünf russische Soldaten gefangen genommen. Dieser gezielte Schlag ist Teil der umfassenderen Abwehrstrategie der ukrainischen Streitkräfte, die seit Tagesbeginn am 26. Juli insgesamt 61 Attacken des Aggressors abwehren mussten. Berichten zufolge fügten diese Angriffe den russischen Truppen schwere Verluste zu.
Allein am vergangenen Tag beschoss der Gegner 34 Mal ukrainische Stellungen im Nord-Sloboschansky- und im Kursker Abschnitt. Zudem wurden sechs Durchbruchsversuche im Süd-Sloboschansky-Gebiet sowie zwei Vorstoßversuche bei Kupjansk registriert. Im Raum Lyman gab es zwölf Versuche, die ukrainischen Linien zu durchbrechen, und im Gebiet Slowjansk 13 Angriffe zur Verdrängung ukrainischer Einheiten. Als Reaktion darauf konnten acht Attacken bei Kostjantyniwka abgewehrt werden; außerdem wurden 14 Vorstöße im Raum Pokrowsk und sechs feindliche Angriffe bei Huljajpole zurückgeschlagen.
Verluste der gegnerischen Streitkräfte
Insgesamt wurden im Laufe des jüngsten Tages 1.590 russische Invasoren ausgeschaltet, womit die gesamten Personalverluste des Feindes auf über 1.440.580 Mann gestiegen sind. Seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 bis zum 27. Juli 2023 belaufen sich die kombinierten Kampfverluste des Gegners auf:
- 12.225 Panzer
- 25.032 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 46.831 Artilleriesysteme
- 1.519 Luftabwehrsysteme
- 2.038 bodengebundene Roboterplattformen
- 429.555 taktische Drohnen
- 4.950 Marschflugkörper
- 126.302 Fahrzeuge und Tanklastwagen
- 4.472 Einheiten Spezialtechnik
Die anhaltenden Kämpfe im Osten der Ukraine zeigen, wie entschlossen die ukrainischen Verteidigungskräfte ihre Stellungen sichern. Spezialoperationen wie die Bootseroberung untermauern die Fähigkeit der ukrainischen Armee, gezielt auf die russische Aggression zu reagieren. Angesichts der erheblichen Einbußen des Feindes wird deutlich, dass eine Fortsetzung der Bemühungen um die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und die Durchführung aktiver Gegenangriffe für die Sicherheit des Landes unabdingbar ist.
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