Bei russischem Bombardement: Toter und Verletzte in Saporischschja, Wohnhäuser getroffen.

Bei russischem Bombardement: Toter und Verletzte in Saporischschja, Wohnhäuser getroffen
Bei russischem Bombardement: Toter und Verletzte in Saporischschja, Wohnhäuser getroffen

Angriff auf Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Am 27. Juli griff die russische Armee die Stadt Saporischschja mehrmals an. Bereits gegen 5 Uhr morgens warfen russische Flugzeuge zwei gelenkte Gleitbomben ab. Dabei wurde ein 67-jähriger Mann getötet. Am späten Vormittag, gegen 11 Uhr, folgte ein weiterer Bombenangriff auf ein Gebiet mit privaten Bauvorhaben. Diesmal wurden sieben Zivilisten verletzt, eine Person schwebt in äußerst kritischem Zustand. Die Explosionen zerstörten zwei Einfamilienhäuser vollständig und beschädigten mehr als zehn weitere Wohnhäuser sowie mehrere Pkw.

Rettungskräfte befreiten einen 22-jährigen Mann aus den Trümmern; er erhielt medizinische Versorgung. Die Anwohner schildern die Ereignisse mit Entsetzen:

  • „Ich hielt an der Bushaltestelle, die Leute stiegen aus, da geschah die Explosion. Sofort brach Feuer aus“, berichtet Busfahrer Wolodymyr.
  • „Ich war im Zimmer als ich den Einschlag hörte. Ich dachte, die Bomben würden vorbeifliegen, aber sie traf genau mein Haus. Eine Betondecke und das Dach fielen auf mich“, erzählt Iwan.

Die ständige Bedrohung durch Luftangriffe prägt den Alltag der Menschen in Saporischschja. Die Strafverfolgungsbehörden leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen ein. Diese Tragödie unterstreicht die anhaltende Gewalt in der Region und das Leid der Zivilbevölkerung.

Humanitäre Lage

Die Ereignisse verdeutlichen die Eskalation der Kampfhandlungen in der Ukraine, die weiterhin zivile Opfer fordern. Die Angriffe auf Wohngebiete machen die schwierige humanitäre Situation deutlich. Die Behörden bemühen sich, die Kriegsverbrechen zu dokumentieren. Die internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, diese Tragödien nicht zu ignorieren und Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten zu ergreifen.


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