Ammoniakaustritt in Dnipro: Nach russischem Beschuss Hunderte Fenster zerstört.
Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk am 27. Juli
Nach Angaben von UATV: Am 27. Juli 2023 griffen russische Truppen die Stadt Dnipro und ihr Umland an. Dabei setzten sie mehr als 20 Drohnen, Artilleriegeschosse und Fliegerbomben ein. Die Wucht der Einschläge traf mehrere Wohngebäude und Geschäfte, zudem kam es zu einem folgenschweren Unfall an einer Ammoniakleitung.
Seelische Belastung und konkrete Schäden
Ein Bewohner, der die Explosionen hautnah miterlebte, berichtet: „Als die Detonation kam, bebten die Fenster. Ich war ohnehin wach und spürte, dass es ganz nah sein musste. Ich fing an zu weinen – wohin soll ich in meinem Alter noch gehen?“, so Grigori. Der psychische Druck auf die Zivilbevölkerung ist enorm.
Die materiellen Schäden sind ebenfalls gravierend: In einem Hochhaus wurden rund 300 Fensterscheiben zerstört, auch ein Möbelhaus und mehrere Verkaufsstände wurden beschädigt. Das Oberleitungsnetz der Oberleitungsbusse war durch den Beschuss unterbrochen, inzwischen aber wiederhergestellt. Am schwersten wiegt jedoch der Ammoniakaustritt: Ein Mann erlitt eine Vergiftung und musste ins städtische Krankenhaus eingeliefert werden. Dieser Vorfall zeigt erneut, wie der Krieg gezielt zivile Infrastruktur trifft und das Leben der Menschen zusätzlich gefährdet.
Die Weltgemeinschaft sollte solche Ereignisse nicht aus den Augen verlieren und die Bemühungen um Sicherheit und Wiederaufbau in der betroffenen Region weiter unterstützen.
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