Tödlicher Drohnenangriff auf ATB-Supermarkt in Tschernihiw: Zwei Tote, darunter ein Kind – Geheimdienst macht russische Einheit verantwortlich.
Kriegsverbrechen vom 26. Juli
Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) hat ein Kriegsverbrechen der russischen Armee dokumentiert: Angehörige der Kampfgruppe Nr. 3 der separaten Drohnenbrigade GROM ‚Kaskad‘ setzten eine ‚Geran-4‘-Drohne ein, die den ATB-Supermarkt in Tschernihiw traf. Bei dem Angriff kamen zwei Menschen ums Leben, darunter ein neunjähriges Kind, weitere 25 Personen wurden verletzt. Der Vorfall reiht sich in eine Serie gezielter Schläge auf zivile Einrichtungen seit Beginn des russischen Angriffskriegs ein.
Einzelheiten des Anschlags
Gestartet wurde die Drohne vom Drohnenhafen in Nawlja (Gebiet Brjansk, Russland). Als Einsatzleiter wird Sergunin A.O. genannt. Die Trümmer der ‚Geran-4‘ schlugen nicht nur auf dem Supermarkt im Stadtteil ZAZ ein, sondern auch auf einer nahegelegenen Tankstelle. Die Rettungsarbeiten erforderten einen Großeinsatz: 39 Helfer und 12 Fahrzeuge waren nötig, um die Schäden zu beseitigen und die Verletzten zu versorgen.
Dieser Vorfall verdeutlicht die akute Gefahr durch Kampfdrohnen in modernen Konflikten und mahnt die internationale Gemeinschaft, entschlossen auf derartige Aggressionsakte zu reagieren.
Daher muss die Weltgemeinschaft nun:
- den Druck auf den Aggressorstaat weiter erhöhen;
- konkrete Schutzmaßnahmen für Zivilisten in Kriegsgebieten durchsetzen.
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