Pokrowsk-Richtung: 66 Angriffe abgewehrt – Russen erleiden schwere Verluste.
Lage an der Front
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Oberfeldwebel des Drohnenzuges der Aufklärungskompanie der 42. selbstständigen mechanisierten Brigade, benannt nach dem Helden der Ukraine Walerij Huds, mit dem Rufzeichen „Ron“, berichtete über die aktuelle Lage. Dabei ging er insbesondere auf die Rotation russischer Einheiten und deren Verluste ein. Ihm zufolge haben die ukrainischen Verteidigungskräfte den Gegner in den letzten Wochen gestoppt und zurückgedrängt. Allein an der Frontlinie bei Pokrowsk wurden 66 feindliche Angriffsversuche registriert – alle wurden erfolgreich unterbunden.
Ron betonte, dass diese Richtung von den Russen mittlerweile als wenig erfolgversprechend für eine Offensive eingestuft wird. Die Besatzer hätten zwar erhebliche Kräfte in den Raum Nowopawliwka verlegt, dort jedoch empfindliche personelle Verluste hinnehmen müssen. Am 27. Mai wurden landesweit 317 Gefechtskontakte an der russisch-ukrainischen Front gezählt. Der Oberfeldwebel wies zudem darauf hin, dass die russischen Einheiten derzeit nicht in der Lage seien, auf ganzer Breite anzugreifen – sie seien gezwungen, punktuell einzelne Abschnitte für Vorstöße auszuwählen.
Bewertung der aktuellen Lage
Diese Einschätzung verdeutlicht, wie angespannt die Situation an der Front bleibt. Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihren Abwehrkampf fort, während die russischen Verbände zunehmend mit logistischen und taktischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit auf mehrere Abschnitte, wobei die Verteidiger trotz massiven Drucks ihre Stellungen behaupten. Die genannten Zahlen belegen die anhaltende Intensität des Krieges und zeigen, dass beide Seiten strategisch vorgehen müssen, um Geländegewinne zu erzielen oder Verluste zu minimieren.
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