Fast eine Milliarde Dollar zusätzlich: FTX schüttet nächste Tranche an Gläubiger aus – Frist läuft bis Sommer 2026.

Fast eine Milliarde Dollar zusätzlich: FTX schüttet nächste Tranche an Gläubiger aus – Frist läuft bis Sommer 2026
Fast eine Milliarde Dollar zusätzlich: FTX schüttet nächste Tranche an Gläubiger aus – Frist läuft bis Sommer 2026

FTX kündigt fünfte Auszahlungsrunde an

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Die Kryptobörse FTX hat eine weitere Ausschüttungswelle gestartet, die am 31. Juli 2026 beginnt. In dieser fünften Runde sollen rund 900 Millionen US-Dollar an die Gläubiger fließen. Wer Anspruch auf die Zahlung hat, muss bis zum 16. Juni 2026 die erforderliche Verifizierung abgeschlossen haben. Insgesamt sieht der Restrukturierungsplan Rückzahlungen zwischen 16 und 17 Milliarden Dollar vor – bereits jetzt liegt die Summe der zurückgeflossenen Mittel bei über 10 Milliarden Dollar.

Der Fahrplan der Restrukturierung

Das Sanierungskonzept von FTX wurde im Oktober 2024 genehmigt. Es sieht mehrere Auszahlungsphasen vor, die zeitlich gestaffelt sind:

  • Die erste Runde startete im Februar 2025: Damals erhielten die Gläubiger 454 Millionen Dollar, wobei die Rückzahlungsquote bei 119 Prozent lag.
  • Die zweite und zugleich größte Tranche folgte im Mai 2025 mit einem Volumen von 5 Milliarden Dollar.
  • Runde drei ist für September 2025 angesetzt und umfasst 1,6 Milliarden Dollar – die Rückzahlungsquote bewegt sich hier zwischen 78 und 120 Prozent.
  • Die vierte Auszahlungswelle ist für März 2026 geplant und bringt den Gläubigern weitere 2,2 Milliarden Dollar.

Für den Stablecoin Tether gilt eine gesonderte Frist bis zum 18. Juli 2028. Im Juli 2025 verabschiedete die US-Regierung zudem das GENIUS-Gesetz, das die Regulierung des Kryptomarktes betrifft. Ein weiterer wichtiger Punkt: Bereits im April 2023 gab es einen ersten kriminellen Vorfall im Zusammenhang mit der Plattform Allbridge, der einen Schaden von 570.000 Dollar verursachte. Ein späterer Angriff auf Allbridge Core führte zu Verlusten in Höhe von 1,65 Millionen Dollar.

Mit diesem gestaffelten Auszahlungsplan versucht FTX, das Vertrauen von Gläubigern und Investoren nach der Insolvenz zurückzugewinnen. Die schrittweisen Rückzahlungen sind ein zentraler Baustein, um die entstandenen Verluste auszugleichen. Die Verabschiedung des GENIUS Act zeigt zudem, dass Regulierungsbehörden weltweit den Kryptomarkt zunehmend schärfer in den Blick nehmen – ein Trend, der die gesamte Branche nachhaltig prägen könnte.


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