Indiens Notenbank startet Test mit Plastikgeld: Massenproduktion könnte 2027 anlaufen.
Indien testet den Einsatz von Polymerbanknoten
Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Die indische Zentralbank (RBI) bereitet einen Pilotversuch mit Plastikbanknoten vor. Sollte dieser erfolgreich verlaufen, könnte die Massenausgabe bereits im Jahr 2027 beginnen. Zunächst ist geplant, die Scheine zu 10 und 20 Rupien auf das neue Material umzustellen.
Im Rahmen des Projekts hat die RBI eine internationale Ausschreibung für die Lieferung von Polymermaterial gestartet. Benötigt werden rund 68.000 Packungen Polymerbögen aus biaxial orientiertem Polypropylen (BOPP). Dieser Kunststoff hat sich bereits in anderen Ländern bewährt – die ersten Polymerbanknoten wurden 1988 in Australien eingeführt. Inzwischen setzen über 50 Staaten wie Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Rumänien und Mexiko auf diese Technologie.
Warum Plastikgeld?
Die Währungshüter prüfen derzeit, ob eine vollständige Umstellung auf Polymerscheine sinnvoll ist. Diese bieten mehrere Vorteile, allen voran einen besseren Fälschungsschutz. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören:
- ein transparentes Fenster mit Porträt
- metallisierte Elemente
- ein magnetisches Sicherheitsband
- versteckte Bilder
- schillernde Schutzmuster
All das macht sie deutlich sicherer als herkömmliche Papiernoten.
Mit diesem Schritt treibt die RBI die Modernisierung des Finanzsystems voran – eine Entwicklung, die den Umgang mit Bargeld im Alltag grundlegend verändern könnte.
Die Einführung von Plastikgeld könnte Indiens Finanzinfrastruktur nachhaltig beeinflussen: niedrigere Druck- und Verarbeitungskosten sowie ein höherer Schutz vor Fälschungen wären die Folge. Zudem könnte Indien damit eine Vorbildrolle für andere Länder der Region einnehmen und globale Trends im Bargeldwesen mitbestimmen. Die Erfahrungen aus anderen Staaten zeigen, dass Polymerbanknoten nicht nur langlebiger sind, sondern auch die Effizienz des Zahlungsverkehrs steigern können.
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