Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Ukrainer halten trotz Kriegsbelastungen durch.

Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Ukrainer halten trotz Kriegsbelastungen durch
Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Ukrainer halten trotz Kriegsbelastungen durch

Vertrauen in Präsident Selenskyj

Nach Angaben von TSN.ua: Eine aktuelle Umfrage offenbart ein differenziertes Bild der öffentlichen Meinung in der Ukraine. Ende Januar 2026 vertrauen 61% der Bürger Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die tatsächliche Unterstützung fällt jedoch geringer aus, da 33% der Befragten ihm misstrauen. Dies ergibt eine Nettovertrauensbilanz von +28%. Die Details zeigen eine gespaltene Haltung:

  • 25% der Befragten gaben an, dem Präsidenten 'voll und ganz' zu vertrauen;
  • 36% vertrauen ihm 'eher';
  • 16% misstrauen ihm 'eher';
  • 17% erklärten, ihm 'überhaupt nicht' zu vertrauen.

Entschlossenheit zum langen Widerstand

Ein klares Signal sendet die Bereitschaft zum Durchhalten: 65% der Ukrainer sind bereit, den Krieg so lange auszuhalten, wie es für ein akzeptables Ergebnis nötig ist. Diese Entschlossenheit zum langen Widerstand variiert regional:

  • Im Osten des Landes sind es 58%;
  • In der Hauptstadt Kiew bekunden 72% die Bereitschaft, den Kampf fortzusetzen.

Demgegenüber sehen 17% der Befragten ihre Belastungsgrenze bereits in wenigen Monaten oder einem halben Jahr erreicht. Die anhaltenden Kampfhandlungen stellen die Gesellschaft vor immense Herausforderungen.

Etwa 5% der Umfrageteilnehmer nannten Probleme mit der Strom- und Wärmeversorgung als Hauptgrund für ihre negative Stimmung zur Lage im Land. Diese Daten unterstreichen die komplexe sozio-politische Situation in der Ukraine.

Die Analyse der Umfrageergebnisse deutet darauf hin, dass trotz eines gewissen Grundvertrauens in den Präsidenten ein erheblicher Teil der Bevölkerung seiner Politik skeptisch gegenübersteht. Dies könnte auf einen Bedarf an besserer Kommunikation und der Lösung akuter Alltagsprobleme, insbesondere im Energiesektor, hindeuten. Die mehrheitliche Entschlossenheit, die Kriegsstrapazen durchzustehen, zeugt indes von einer bemerkenswerten Resilienz der Bevölkerung, die ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung des Landes bleiben wird.


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