Taras Schewtschenko: Warum sein Geburtstag am 9. März die Ukraine prägt.
Ein Feiertag für den Nationaldichter
Nach Angaben von Novyny.live: Am 9. März ehrt die Ukraine Taras Schewtschenko. Der Dichter, Maler und Denker, der in der Region Tscherkassy geboren wurde, hat mit seinem Werk die ukrainische Literatur und das nationale Selbstverständnis nachhaltig geprägt. Seine Bedeutung reicht weit über rein künstlerische Verdienste hinaus.
Seine Gedichte wie 'Mir ward dreizehn Jahr' und 'Vermächtnis' sind für Generationen zu identitätsstiftenden Werken geworden. Diese Verehrung zeigt sich in Gedenkveranstaltungen im ganzen Land, etwa in Odessa am Denkmal im Schewtschenko-Park. Er gilt als zentrale Symbolfigur der ukrainischen Kultur.
Ein Werk, das im Gedächtnis bleibt
Die Wirkung Schewtschenkos auf das kollektive Bewusstsein ist bis heute spürbar, wie Stimmen aus der Bevölkerung zeigen.
„Taras Schewtschenko ist der große Schriftsteller unseres ukrainischen Volkes. Er hat sehr viele Werke geschrieben, die in unserem Land und sogar im Ausland populär waren. Ich erinnere mich an das Werk, das alle kennen: 'Mir ward dreizehn Jahr'.“ — Sofija
Eine andere Frau, Jewa, betont ebenfalls: „Er ist ein ukrainischer Poet. Ich erinnere mich an 'Mir ward dreizehn Jahr' und auch an 'Vermächtnis'.“
Viele Ukrainer sind von Kindesbeinen an mit seinen Texten vertraut. Marija erinnert sich: „Er wurde in der Region Tscherkassy geboren. Seine Werke haben wir in der Schule gelesen und auswendig gelernt. Oh, wissen Sie, es ist so viele Jahre her, ich bekomme es nicht mehr zusammen. Ich habe das wirklich vor langer Zeit gelernt.“ Oléna fügt hinzu: „Ich weiß, dass er etwas bei Kerzenlicht geschrieben hat und dafür bestraft wurde. Dass er ein Dichter, ein Schriftsteller ist. Ich habe ihn in der Schule gelernt. 'Mir ward dreizehn Jahr'.“
Schewtschenkos Lebensweg ist bemerkenswert: Obwohl er als Leibeigener aufwuchs, erreichte er in seiner künstlerischen Laufbahn einzigartige Höhen. Sofija stellt fest: „Nun, er war ein Leibeigener. Er ist ein Schriftsteller. Er hat sehr schöne Werke geschrieben. 'Mir ward dreizehn Jahr, ich hütete Lämmer hinterm Dorf, wie die Sonne da schien...'“
Der Geburtstag Taras Schewtschenkos ist somit eine zentrale Erinnerung für die Ukraine. Sein Vermächtnis lebt weiter in den Herzen und im Gedächtnis des Volkes und formt fortwährend nationale Identität und Kultur. Seine Rolle als historische Figur ist heute, in einer Zeit der Bewährung, besonders gegenwärtig.
Der Tag würdigt nicht nur seinen literarischen Einfluss, sondern auch seine Symbolkraft im Kampf für Menschenrechte und Freiheit. Schewtschenko wurde zur Stimme seines Volkes, seine Werke appellierten an Würde und Selbstachtung – Werte, die nichts an Aktualität verloren haben. In diesem Jahr gewinnt das Gedenken vor dem Hintergrund andauernder Herausforderungen für die Ukraine eine zusätzliche, tiefgreifende Bedeutung.
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