Realitätsnahe Ausbildung: Wie die Brigade „Skif“ Rekruten auf den Krieg vorbereitet.

Realitätsnahe Ausbildung: Wie die Brigade „Skif“ Rekruten auf den Krieg vorbereitet
Realitätsnahe Ausbildung: Wie die Brigade „Skif“ Rekruten auf den Krieg vorbereitet

Gefechtsnahes Training für neue Soldaten der 5. unabhängigen Sloboschanska-Brigade „Skif“

Nach Angaben von UATV: Die Ausbilder der 5. unabhängigen Sloboschanska-Brigade „Skif“ der Nationalgarde der Ukraine trainieren ihre Rekruten unter Bedingungen, die denen an der Front so nah wie möglich kommen. Die Übungen finden im Ausbildungszentrum der Brigade statt, wo erfahrene Instruktoren, die selbst im Kampfeinsatz waren, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten an die Neuzugänge weitergeben.

Einige der Ausbilder wurden in früheren Gefechten schwer verwundet. Ein Instruktor mit dem Rufzeichen „Veselyi“ erlitt beispielsweise eine schwere Gehirnerschütterung durch einen Panzergranatentreffer. Trotz dieser Verletzung setzt er seine Arbeit fort. Er erklärt:

„Ich erkannte, dass ich Menschen unterrichten, ihnen etwas zeigen und erklären kann. Das wurde zu meiner Inspiration – anderen zu helfen, zu überleben, meine Erfahrungen zu teilen und sie zu schulen.“ Ausbilder „Veselyi“

Dies verdeutlicht, wie tief das Bewusstsein für die Bedeutung der Ausbildung und Vorbereitung neuer Soldaten in der Brigade verankert ist.

Schwerpunkte der Ausbildung

Das Trainingsprogramm umfasst unter anderem die Schießausbildung, bei der die Rekruten mit der Makarow-Pistole und Sturmgewehren schießen. Ein Ausbilder mit dem Rufzeichen „Rysja“ hat sich auf die Abwehr von Drohnen spezialisiert und sagt:

„Ich möchte meine Kampferfahrung an die Leute weitergeben, damit sie lernen. In meinen Händen halte ich eine Vorderschaftrepetierflinte. Sie ist dafür gedacht, Drohnen zu bekämpfen.“ Ausbilder „Rysja“

Dies unterstreicht die Notwendigkeit, sich an die aktuellen Gegebenheiten des modernen Krieges anzupassen.

Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung ist die Arbeit mit Hunden. Der Hundeführer mit dem Rufzeichen „Herder“ trainiert mit seiner Hündin Emmy zu verschiedenen Tageszeiten und unter wechselnden Bedingungen. Er betont: „Man muss sehr geduldig sein, um einen Hund auszubilden. Man muss auch liebevoll mit ihm umgehen, damit er einen versteht und man ihn versteht.“ Dies zeigt, wie wichtig das gegenseitige Verständnis zwischen Hund und Führer im militärischen Kontext ist.

Die Ausbildung der Rekruten der 5. unabhängigen Sloboschanska-Brigade „Skif“ ist somit ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Dienst. Jeder Ausbilder trägt seinen Teil dazu bei, hochqualifizierte Soldaten zu formen, die bereit sind, komplexe Aufgaben unter schwierigen Gefechtsbedingungen zu bewältigen.

Diese Übungen vermitteln den Rekruten nicht nur die notwendigen militärischen Fertigkeiten, sondern fördern auch den Teamgeist und die Einheit – Eigenschaften, die in der heutigen Kriegsführung unverzichtbar sind. Die Ausbilder, die selbst Kampferfahrung mitbringen, geben ihr Wissen weiter, was die Effektivität der Vorbereitung neuer Kämpfer erheblich steigern kann. Dies unterstreicht die Bedeutung sowohl der technischen als auch der psychologischen Schulung der Soldaten im Kontext des aktuellen Konflikts.


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