Letztes Treffen mit Selenskyj: Achmetow gibt im Guardian-Interview Einblicke.

Letztes Treffen mit Selenskyj: Achmetow gibt im Guardian-Interview Einblicke
Letztes Treffen mit Selenskyj: Achmetow gibt im Guardian-Interview Einblicke

Das Verhältnis zwischen Rinat Achmetow und Wolodymyr Selenskyj

Nach Angaben von Espreso.tv: In einem Gespräch mit der britischen Zeitung The Guardian hat der ukrainische Unternehmer Rinat Achmetow über seine Beziehung zu Präsident Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Dabei betonte er seine unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine im Krieg. Achmetow erklärte, dass er den Staatschef zuletzt am 23. Februar 2022 in Kiew getroffen habe – einen Tag vor dem Beginn der großangelegten Invasion. Damals war er zu einer von Selenskyj organisierten Veranstaltung in die Hauptstadt gereist.

Der Milliardär hob hervor, dass er weiterhin im Land lebe und aktiv helfe. Er sagte wörtlich:

„Das letzte Mal sah ich ihn am 23. Februar 2022. Seither haben wir uns nicht getroffen; er weiß, dass ich ständig in der Ukraine bin und nirgendwo hingehe, und ich denke, er ist darüber informiert, was ich für die Unterstützung der Ukraine tue.“ — Rinat Achmetow

In einem weiteren Zitat machte der Geschäftsmann seine Haltung deutlich:

„Ich werde in der Ukraine bleiben, nicht weggehen und nirgendwo hinfahren. Ich werde unseren Soldaten und unserer Armee helfen, standhaft zu bleiben, und auch der Zivilbevölkerung beim Überleben helfen.“ — Rinat Achmetow

Kommunale Initiativen in Kriegszeiten

Im Februar 2022 veröffentlichte der Stadtrat von Lwiw einen Beschlussentwurf zur Übernahme von 12 Prozent herrenloser Aktien des Unternehmens ‚Saporischschja-Stahl‘ in kommunales Eigentum. Dieses Dokument zeigt, wie lokale Behörden auch während des Krieges aktiv bleiben und die Wirtschaft stützen wollen.

Achmetows Aussagen unterstreichen die entscheidende Rolle von Unternehmern in der Kriegsunterstützung. Sie belegen seine feste Entscheidung, in der Ukraine zu bleiben – zu einer Zeit, als viele Firmen und Geschäftsleute eine Abwanderung in Betracht zogen. Sein Engagement könnte die wirtschaftliche Stabilität der Region maßgeblich beeinflussen. Dies fügt sich in das breitere Bild ein, wie ukrainische Unternehmer und der Staat gemeinsam daran arbeiten, die Wirtschaft und die soziale Struktur des Landes während des militärischen Konflikts zu bewahren.


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