Achmetow: Ein glücklicher Donbass ist nur in einem vereinten Ukraine möglich.
Einordnung von Rinat Achmetow zur Lage im Donbass
Nach Angaben von Novyny.live: Rinat Achmetow, Präsident des Fußballclubs 'Schachtar' Donezk, hat sich zur aktuellen Situation in den besetzten Gebieten des Donbass geäußert. Er betonte, dass der Niedergang der Region – geprägt durch jahrelange Besatzung, wirtschaftlichen Verfall, Produktionsstopps, Arbeitslosigkeit und marode Infrastruktur – eine direkte Folge der Aggression und der seit 2014 andauernden Okkupation sei. Diese Entwicklung habe die einst blühende Landschaft tief getroffen.
Aussichten für die Wiederherstellung des Donbass
Im Jahr 2013 war Donezk noch eine der wirtschaftlich stärksten Städte der Ukraine. Die 2009 zur Europameisterschaft 2012 eröffnete 'Donbass Arena' galt als Symbol dieses Aufschwungs. Mit dem Beginn der russischen Aggression 2014 musste der Fußballclub 'Schachtar' seine Heimatstadt verlassen – ein einschneidendes Zeichen für den Wandel in der Region.
Achmetow äußerte sich auch zu den Perspektiven für einen Neuanfang im Donbass. Er stellte klar:
„Ein glückliches Donezk und ein glücklicher Donbass sind nur in einem vereinten Ukraine möglich.“ – Rinat Achmetow
Dabei erinnerte er an seine Rede auf der 'Donbass Arena' im Jahr 2014, als er die damaligen kremlfreundlichen Kräfte direkt ansprach und ihnen vorwarf, nichts zustande zu bringen, Terroristen und Marionetten zu sein. Diese Aussagen unterstreichen seine Haltung zur Unverzichtbarkeit der ukrainischen Einheit und zur Dringlichkeit, die Kriegsfolgen zu bewältigen.
Die Lage in den okkupierten Gebieten des Donbass ist weiterhin äußerst angespannt. Ein Wiederaufbau der Region, so Achmetow, erfordere gemeinsame Anstrengungen von Staat und Gesellschaft. Die Zukunft des Donbass hänge von der Zusammenarbeit bei der wirtschaftlichen und infrastrukturellen Erneuerung sowie vom entschlossenen Streben nach Frieden und Stabilität ab.
Die Aussagen von Rinat Achmetow verdeutlichen nicht nur die akuten Herausforderungen im Donbass, sondern auch die zentrale Bedeutung des nationalen Zusammenhalts für die Regeneration der Region. Seine Worte spiegeln die tiefe Sorge um die Zukunft des Donbass wider und die Erkenntnis, dass nur kollektives Handeln die Kriegsfolgen überwinden kann. Der Wiederaufbau der Infrastruktur und der Wirtschaft sowie die Sicherung des Friedens sind demnach die entscheidenden Faktoren, um die Region wieder auf einen stabilen Entwicklungspfad zu führen.
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