Rabatte bis 46% bei ATB und Silpo: Aktionsware im Sonderangebot, doch Buchweizenpreise steigen.
Sonderaktionen in ukrainischen Supermärkten
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 17. Januar 2026 bieten große Einzelhändler in der Ukraine, darunter die Ketten ATB und Silpo, Rabatte auf beliebte Lebensmittel an. Diese Sonderangebote eröffnen Verbrauchern die Chance, bei vielen Produkten deutlich zu sparen. Gleichzeitig prognostizieren Experten für das laufende Jahr einen Preisanstieg bei Buchweizen um 8-10%, was bei vielen Haushalten auf Besorgnis stößt.
Attraktive Preisnachlässe im Überblick
Zu den stark reduzierten Artikeln in den aktuellen Werbeaktionen zählen:
- Eiscreme für 18,50 UAH statt 34,90 UAH (-46% bei ATB)
- Süßrahmbutter für 69,99 UAH statt 129 UAH (-46% bei Silpo)
- Schwarzer Tee in Beuteln für 31,60 UAH statt 57,90 UAH (-45% bei ATB)
- Gemüsemischung für 39,90 UAH statt 72,99 UAH (-45% bei Silpo)
- Rindfleischpelmeni für 101,90 UAH statt 186,90 UAH (-45% bei ATB)
- Milchschokolade für 79,99 UAH statt 144 UAH (-44% bei Silpo)
- Sublimierter Instantkaffee für 279,90 UAH statt 487,90 UAH (-42% bei ATB)
- Frischkäse für 49,99 UAH statt 84,99 UAH (-41% bei Silpo)
- Wurst für 85,90 UAH statt 143,90 UAH (-40% bei ATB)
- Joghurt für 29,90 UAH statt 47,90 UAH (-38% bei Silpo)
Diese Rabattaktionen stehen jedoch im Kontrast zur allgemeinen Preisentwicklung: Grundnahrungsmittel sind im Jahresvergleich bereits um 12% teurer geworden, was die Haushaltskassen belastet.
Der Experte Wolodymyr Tschysch erläutert: "Ende 2025 lag der Preis für Buchweizen bei 37-38 UAH pro Kilogramm. Für 2026 könnten sich die durchschnittlichen Ausgaben der Verbraucher auf 40-42 UAH pro Kilogramm erhöhen, sollte der prognostizierte Anstieg von 8-10% eintreten."
Diese gegenläufigen Tendenzen – Sonderangebote hier, Grundpreissteigerungen dort – verunsichern viele Kunden. Sie müssen stets abwägen zwischen kurzfristigen Schnäppchen und der langfristigen Teuerung bei alltäglichen Waren.
Die groß angelegten Rabattaktionen der Supermärkte werden vielfach als Versuch gewertet, die Kaufkraft der Verbraucher in einer Phase steigender Lebenshaltungskosten zu stützen. Dennoch droht die Inflation, insbesondere bei Grundnahrungsmitteln wie Buchweizen, die Ersparnisse aus den Sonderangeboten zunichte zu machen. Verbrauchern bleibt daher nur, Preise genau zu vergleichen und ihre Einkäufe sorgfältig zu planen, um ihr Budget in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten optimal zu verwalten.
Lesen Sie auch
- Sieben Standorte für Windkraftanlagen in den Karpaten ausgewählt – das sind die Details
- 236 Millionen Euro für Soziales und Renten: Neue Tranche aus dem Weltbank-Projekt für die Ukraine
- 28 Milliarden Investitionen von Metinvest: Wie die ukrainische Stahlindustrie die Wirtschaft stützt
- Ukrainische Griwna fällt auf Rekordtief: US-Dollar steigt auf 44,84 Griwna
- Brotpreise in der Ukraine steigen um bis zu 6 Prozent: Das erwartet Verbraucher in den kommenden Monaten
- Russlands Haushalt gerät unter Druck: Nur Militärausgaben bleiben von Kürzungen verschont

