Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf: Diese 7 Modelle haben oft gefälschte Kilometerstände.
Gefälschte Kilometer: Ein weit verbreitetes Problem auf dem Gebrauchtwagenmarkt
Nach Angaben von Novyny.live: Wer einen Gebrauchtwagen kauft, läuft Gefahr, auf manipulierte Kilometerstände hereinzufallen. Marktstudien belegen, dass besonders einige beliebte Fahrzeugmodelle oft eine zweifelhafte Vergangenheit haben, die Käufer in die Irre führen kann. Wir stellen sieben dieser Modelle vor, bei denen besonders häufig am Tacho gedreht wird.
Diese beliebten Autos sind besonders häufig betroffen
Zu den Klassikern, die oft einen falschen Kilometerstand aufweisen, gehören:
- Der Renault Megane der dritten Generation und der Renault Laguna, deren tatsächliche Laufleistung durchaus bei 300.000 Kilometern liegen kann.
- Der Volkswagen Passat von der Baureihe B5 bis B8 mit seinen robusten Dieselmotoren, die problemlos über eine halbe Million Kilometer schaffen können.
Auch vermeintlich unverwüstliche Fahrzeuge sind nicht sicher. So kann eine Audi A6 Limousine (Typ C6) real 400.000 Kilometer gelaufen sein, wirkt aber oft wie ein Wagen mit nur 200.000 Kilometern. Die SUV-Modelle Kia Sorento und Hyundai Santa Fe mit dem 2,2-Liter-Dieselmotor neigen ebenfalls zu geschönten Werten – eine Tücke für alle, die ein zuverlässiges Auto suchen.
Ehemalige Dienstwagen und Transporter sind ein eigenes Kapitel. Ein Mercedes E-Klasse (Baureihe 212), der als Taxi im Einsatz war, kann leicht Laufleistungen zwischen 600.000 und 800.000 Kilometern vorweisen. Auch gewerblich genutzte Transporter wie der Opel Vivaro, Renault Trafic oder Mercedes Sprinter legen oft bis zu 100.000 Kilometer pro Jahr zurück, was das Risiko einer Tachomanipulation deutlich erhöht.
Selbst die als langlebig geltenden Volvo XC60 und XC90 sind nicht immun. Bei zehn Jahre alten Dieselmodellen sind Kilometerstände von 350.000 bis 450.000 Kilometern durchaus realistisch. Das zeigt: Besondere Vorsicht ist bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung geboten.
Die Manipulation von Kilometerständen ist nicht nur ein Problem für einzelne Käufer, sondern untergräbt das Vertrauen in den gesamten Gebrauchtwagenmarkt und kann zu erheblichen finanziellen Verlusten führen.
Quelle: Marktstudie zum Gebrauchtwagenhandel
Diese Fakten machen deutlich, dass der Gebrauchtwagenmarkt mehr Transparenz und Verantwortung der Verkäufer braucht, um Käufer vor Betrug zu schützen. Da staatliche Kontrollen oft lückenhaft sind, sollten Interessenten stets eine gründliche Fahrzeughistorie prüfen, bevor sie zuschlagen. Ein gesteigertes Problembewusstsein könnte dazu beitragen, neue Branchenstandards für einen ehrlicheren und transparenteren Handel durchzusetzen.
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