Unterhalt in der Ukraine: Rekordhöhe von 11,6 Milliarden Hrywnja in 9 Monaten eingezogen.
Nach Angaben von inkorr.com: Im Laufe der ersten neun Monate des Jahres 2025 haben die ukrainischen Exekutive im Gesamtbetrag von 11,6 Milliarden Hrywnja Unterhalt eingezogen oder wiederhergestellt. Das entspricht einem Anstieg von 29,4 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Informationen wurden vom Ministerium für Justiz der Ukraine bereitgestellt.
Die Situation mit den Schuldnern
Stand 1. Oktober 2025 haben über 189.000 Personen Schulden bei Unterhalt. Von diesen wurden bei fast 150.000 Personen Maßnahmen getroffen, die gesetzlich vorgesehen sind, wie Ausreisebeschränkungen, Fahrverbot und Waffensperre. Die meisten Schuldner, die seit mehr als drei Monaten keinen Unterhalt zahlen, wurden in den Oblasten Dnipropetrowsk, Charkiw, Donezk, Saporischschja und Odesa registriert. Am wenigsten Schuldner wurden in den Oblasten Tscherniwzi, Ternopil und Luhansk festgestellt.
Nach Angaben der Vertreter des Justizministeriums: 'Wir erinnern daran: Unterhalt ist keine Wohltätigkeit oder freiwillige Initiative, sondern eine gesetzliche Pflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern. Wer sich dieser Pflicht entzieht, muss die Verantwortung gemäß dem Gesetz tragen.'
Steigerung der Effizienz der Arbeit
Die staatlichen Exekutivbehörden der Ukraine haben ihre Arbeit zur Eintreibung von Unterhalt erheblich intensiviert, wodurch die Gesamtsumme der eingezogenen Gelder im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Das Problem des Unterhaltsschulden bleibt jedoch in vielen Regionen des Landes aktuell und erfordert weitere Aufmerksamkeit und Kontrolle. Die Behörden planen, Maßnahmen zur Behebung der Situation und zur Reaktion auf Verstöße gegen das Gesetz zu ergreifen.
Die steigenden Beträge an eingezogenem Unterhalt zeugen von den Bemühungen der Ukraine, dieses Problem zu lösen. Dennoch deutet die Existenz einer so großen Anzahl von Schuldnern darauf hin, dass die Arbeit in dieser Richtung noch lange nicht abgeschlossen ist. Die Wiederherstellung der Gerechtigkeit für die von Unterhalt abhängigen Kinder bleibt eine Priorität des Staates.
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