Andrij Jermak führt neuen Anwaltsausschuss für Opfer von Kriegsverbrechen.
Neuer Ausschuss für Opfer von Kriegsverbrechen
Nach Angaben von TSN.ua: Bei der Nationalen Anwaltsvereinigung der Ukraine wurde ein neuer Ausschuss eingerichtet, der sich mit dem Schutz von Opfern der russischen Aggression und mit Entschädigungsmechanismen befassen wird. Den Vorsitz übernimmt Andrij Jermak. Diese Initiative geht auf Lidija Isowitowa zurück und sieht die Gründung von insgesamt vier Fachausschüssen vor.
Der von Jermak geleitete Ausschuss für den Schutz der Opfer bewaffneter Aggression zielt darauf ab, die Rechte und rechtlichen Möglichkeiten derjenigen zu stärken, die durch den Krieg Schaden erlitten haben. Er soll ein zentrales Instrument für die Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen und den Opferschutz werden.
Weitere Ausschüsse und ihre Vorsitzenden
Neben Jermaks Gremium wurden im Rahmen der neuen Struktur drei weitere Fachausschüsse mit namhaften Experten an der Spitze geschaffen:
- Hanna Ischenko - Ausschuss für rechtliche Absicherung und Schutz der Rechte im Bereich der psychischen Gesundheit
- Serhij Antonenko - Ausschuss für Fragen zu Öl, Gas und Nutzung von Bodenschätzen
- Luisa Romanadse - Ausschuss für Mediation
Andrij Jermak besitzt seit 1995 eine Zulassung als Rechtsanwalt. Nach seiner Entlassung als Leiter des Präsidialamtes der Ukraine am 28. November 2025 nahm er im Januar 2026 seine anwaltliche Tätigkeit wieder auf. Der neue Ausschuss unter seiner Führung soll den rechtlichen Schutz der Kriegsopfer in der Ukraine deutlich verbessern.
Die Einrichtung dieses Gremiums ist ein wichtiger Schritt angesichts der enormen Herausforderungen durch den Krieg und des dringenden Bedarfs an effektiven Rechtsmitteln für die Geschädigten. Die neuen Fachausschüsse zeigen das Bestreben der ukrainischen Anwaltschaft, ihre rechtlichen Instrumente weiterzuentwickeln, um Gerechtigkeit wiederherzustellen und Grundrechte in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu wahren.
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