Französischer Arzt zu lebenslanger Haft für 30 Patientenmorde verurteilt.
Nach Angaben von ТСН: Das Gericht in der französischen Stadt Besançon hat einen Fall abgeschlossen, der das Land über Jahre hinweg schockierte. Der ehemalige Anästhesist Frédéric Peshé wurde für schuldig befunden, Patienten getötet und ihr Leben gefährdet zu haben.
Details der Verbrechen
Die Ermittlungen stellten fest, dass Peshé absichtlich gefährliche chemische Substanzen (darunter Kaliumchlorid und Lidocain) in die Infusionsbeutel der Patienten einbrachte. Dies führte zu plötzlichen Herzstillständen oder schweren Blutungen, die eine sofortige Intervention erforderten.
In kritischen Situationen trat Peshé häufig als „Retter“ auf und demonstrierte seinen angeblich außergewöhnlichen Reanimierungs-Talent vor den Kollegen. Staatsanwälte nannten ihn einen „Giftmischer und Mörder“, der den Beruf des Arztes beschmutzt habe, während ein Gerichtpsychologe ihn als Person mit einer gespaltenen Persönlichkeit beschrieb, ähnlich wie „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.
Wer waren die Opfer
Die Verbrechen fanden zwischen 2008 und 2017 in zwei Kliniken in Besançon statt. Die Opfer des „Doktors Tod“ waren mindestens 30 Personen. In 12 Fällen war sein Eingreifen zu spät oder ineffektiv, und die Patienten starben.
Das jüngste Opfer war ein 4-jähriges Kind, dessen Herz während einer Mandelentfernung zweimal stehen blieb. Das älteste Opfer war 89 Jahre alt.
Das erste Opfer war eine 36-jährige Frau, die überlebte, aber ins Koma fiel. In ihren Analysen wurde ein Kaliumspiegel festgestellt, der 100 Mal über dem Normalwert lag.
Urteil des Gerichts
Die Ermittler wiesen auf eine anomale Sterblichkeitsstatistik hin: In der Klinik Saint-Vincent, in der Peshé arbeitete, war die Sterblichkeit durch Herzinfarkte unter Narkose sechs Mal höher als der nationale Durchschnitt.
Die Staatsanwälte sagten dem Angeklagten direkt:
„Sie haben diese Klinik in einen Friedhof verwandelt“.
Peshé selbst erkennt seine Schuld nicht an und behauptet, er sei hereingelegt worden. Er berief sich auf den Hippokratischen Eid als Beweis seiner Unschuld. Dennoch wurde ihm lebenslange Haft mit einer Mindestverbüßungsdauer von 22 Jahren auferlegt.
Gleichzeitig wurde in der Schweiz ein 41-jähriger Mann wegen Mordes und grausamer Zerstörung des Körpers seiner Frau – einem Model und Finalistin des Wettbewerbs „Miss Schweiz“ Kristina Yoksimovich – angeklagt. Die Polizei veröffentlichte schreckliche Details, die an die Handlung eines Horrorfilms erinnern.
Dieser Fall wurde zu einem wichtigen Anlass für Diskussionen über Ethik in der medizinischen Praxis und die Überwachung von ärztlichen Aktivitäten. Das ergangene Urteil soll eine Warnung für andere Mediziner sein und zu einer strengeren Überwachung von Fällen von unsachgemäßer Behandlung in Krankenhäusern anregen.
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