Russland bereitet neue Grenzdurchbrüche vor: welche Regionen bedroht sind.

Russland bereitet neue Grenzdurchbrüche vor: welche Regionen bedroht sind
Russland bereitet neue Grenzdurchbrüche vor: welche Regionen bedroht sind

Nach Angaben von ТСН: Es besteht die Gefahr, dass die Bodentruppen der Russischen Föderation in anderen Regionen der Ukraine, insbesondere in Grenzgebieten, Operationen beginnen könnten.

Dies hat der Militärexperte Ivan Stupak in einem Interview berichtet.

Laut seinen Angaben planen die russischen Streitkräfte, in das Gebiet der Grenzregionen um 10-15 km vorzudringen.

„Derzeit beträgt die Frontlinie 1218 km – das ist bereits unglaublich viel. Es besteht die Gefahr, dass Russland versucht, weitere kleine Stücke unseres Territoriums abzubeißen, um später verhandeln zu können. Diese Gebiete werden die Russen gerade zum Handeln nutzen“, betonte Stupak.

In der Region Sumy kontrollieren die Invasoren 230 km², und es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Russen versuchen werden, diese Zone zu erweitern. Auch die Region Tschernihiw, die an Russland grenzt, ist bedroht.

„Shostka, Hlukhiv und andere Siedlungen der Region Tschernihiw sind bedroht. Die Russen werden wie Läuse vorgehen: die Grenze durchbrechen, sich auf kleine Entfernungen ausbreiten und versuchen, sich dort festzusetzen“, glaubt der Experte.

Darüber hinaus wird Russland laut Stupak versuchen, Odessa zu blockieren, indem es die Hafeninfrastruktur beschießt. Der Hafen ist wichtig für die Wirtschaft der Ukraine.

„Ohne Hafen gibt es keine Exportproduktion und keine Finanzierung der Armee“, fasste Ivan Stupak zusammen.

Es wurde auch festgestellt, dass die Armee der Russischen Föderation Ende Dezember die Grenze in der Region Sumy durchbrach und mehrere Einwohner des Dorfes Hrabovske entführte. In der Zwischenzeit berichteten Analysten über die Besetzung von Andriivka, jedoch bestritten die ukrainischen Streitkräfte diese Angaben.

Früher erklärte der Sprecher des Grenzschutzdienstes der Ukraine Andriy Demchenko, dass Russland nach neuen Durchbruchpunkten in den Grenzgebieten sucht, insbesondere in der Richtung Wovchansk in der Region Charkiw und innerhalb der Gemeinden Khotyn und Yunakiv in der Region Sumy.

Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse bleibt die Situation in den Grenzregionen angespannt. Experten verfolgen weiterhin die Entwicklungen, da jegliche Versuche zur Erweiterung der Gebiete ernsthafte Konsequenzen für die Sicherheit der Ukraine haben könnten. Es ist wichtig, dass die ukrainische Seite wachsam bleibt und bereit ist, möglichen Herausforderungen zu begegnen.


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