Erneuter Drohnenangriff auf Tula: Chemiewerk „Asot“ in Flammen, eine Verletzte.
Drohnenangriff in der Region Tula
Nach Angaben von Espreso.tv: In der russischen Region Tula haben Drohnenangriffe ein Industriegelände und ein Wohnhaus getroffen. Wie Gouverneur Dmitri Miljajew mitteilte, wurde das Chemiewerk „Asot“ in Nowomoskowsk beschädigt, das unter anderem Sprengstoffe herstellt. Es ist bereits der zweite Angriff auf diese Anlage innerhalb eines Monats – bereits am 14. Juni hatte ein Drohnenangriff dort einen Brand ausgelöst.
Schäden und Folgen
Im Rajon Schtschokino wurde zudem ein Privathaus getroffen, wobei eine Frau verletzt wurde. Auch eine Stromleitung wurde beschädigt. Miljajew behauptete, bei den Abwehrmaßnahmen seien 73 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Die wiederholten Angriffe auf die Industrieanlage deuten auf eine zunehmende militärische Bedrohung der Region hin.
Der Vorfall zeigt, wie gezielt kriegswichtige Produktionsstätten ins Visier genommen werden. Da Drohnen zunehmend als Kampfmittel eingesetzt werden, könnten solche Attacken häufiger auftreten – mit potenziell schwerwiegenden Folgen für Zivilbevölkerung und Wirtschaft.
Lesen Sie auch
- FPV-Drohne greift Polizei-Rettungsteam „Weißer Engel“ in der Region Sumy an
- Russische Drohne trifft Wohnhaus in Isjum: Eine Tote und mehrere Verletzte
- Angriff auf Saporischschja am 26. Juni: Russland setzt Raketen und Drohnen ein – mindestens sechs Verletzte
- Tote und Verletzte bei russischem Beschuss von Charkiw und Umgebung am 25. Juni
- Großbrand in Kiew nach Angriff auf Stadtteil Darnyzja: Trümmerteile trafen Lagerhallen
- Angriffe auf Kiew und Sumy: Verletzte und Brände nach russischem Beschuss

