Ukraine: Bilanz eines Tages unter Beschuss – Schäden in Kiew, Sumy und Donezk.

Ukraine: Bilanz eines Tages unter Beschuss – Schäden in Kiew, Sumy und Donezk
Ukraine: Bilanz eines Tages unter Beschuss – Schäden in Kiew, Sumy und Donezk

Ein verheerender Tag für die Ukraine

Nach Angaben von UATV: Am 28. Februar traf ein Angriff mit Kampfdrohnen die Region Kiew und forderte Opfer. Betroffen waren Siedlungen im Gebiet Obuchiw. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Mykola Kalaschnik, meldete Schäden an einem Privathaus, einem Auto und einem Lagergebäude.

In der Region Sumy kamen bei einem Angriff zwei Frauen ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt. Dort wurden ein zweistöckiges Gebäude eines Agrarunternehmens zerstört und fünf Wohnhäuser beschädigt. In der Region Donezk führten Beschüsse zu massiven Zerstörungen: Fast 50 Häuser wurden in Mitleidenschaft gezogen. Im Bezirk Pokrowsk wurden sechs Privathäuser beschädigt und ein Mann verletzt. Die Angriffe zeigen die unvermindert hohe Intensität der Kämpfe im Osten des Landes.

Weitere Regionen betroffen

Im Bezirk Kramatorsk wurde ein Wohnhochhaus teilweise zerstört und mehr als 45 private Wohnhäuser beschädigt. Im Bezirk Bachmut traf es bei einem Beschuss ein Haus. Insgesamt feuerten russische Truppen an diesem Tag 16 Mal auf Ortschaften in der Region Donezk. Wegen der Gefahrenlage wurden 331 Menschen, darunter 98 Kinder, aus der Frontlinie evakuiert.

Zudem gab es in der Nacht zum 28. Februar in der Region Dnipropetrowsk über zehn Angriffe mit unbemannten Flugkörpern. Diese Serie von Attacken verursacht weiterhin große Besorgnis in der Zivilbevölkerung, die schwere Verluste und Zerstörungen erleidet.

Die Attacken vom 28. Februar sind ein weiteres Zeichen für die anhaltende Eskalation in den am stärksten vom Krieg betroffenen Gebieten der Ukraine.

Die Bewohner der betroffenen Regionen stehen vor den gravierenden Folgen: Verlust von Wohnraum und menschlichem Leben. Angesichts dieser Lage setzen die Behörden ihre Maßnahmen zur Evakuierung und Sicherung der Bevölkerung fort – ein überlebenswichtiges Unterfangen angesichts der wachsenden Bedrohung durch feindliche Kräfte.


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