Drohnen und Raketen treffen drei ukrainische Regionen – Tote und Verletzte gemeldet.

Drohnen und Raketen treffen drei ukrainische Regionen – Tote und Verletzte gemeldet
Drohnen und Raketen treffen drei ukrainische Regionen – Tote und Verletzte gemeldet

Russische Angriffe auf die Ukraine am 14. Juli 2023

Nach Angaben von UATV: Am 14. Juli 2023 griff die russische Armee erneut mehrere Gebiete im Süden und Norden der Ukraine an. Betroffen waren die Oblaste Odessa, Sumy und Cherson. Die Beschüsse forderten Verletzte und richteten teils schwere Schäden an der zivilen Infrastruktur an. Besonders betroffen waren Wohngebiete und Industrieanlagen.

In der Oblast Sumy wurde die Gemeinde Schostka getroffen, wobei ein Einwohner verletzt wurde. Auch die Stadt Sumy selbst geriet unter Beschuss: Ein Mehrfamilienhaus und ein ziviles Infrastrukturobjekt wurden beschädigt. In der Oblast Odessa attackierten russische Drohnen zivile und industrielle Einrichtungen. Ein Betrieb erlitt erhebliche Verluste – dort wurden zwölf Fahrzeuge zerstört.

In der Stadt Cherson traf eine Drohne ein ziviles Auto, zwei Insassen wurden verletzt. Insgesamt kamen in der Oblast Cherson innerhalb eines Tages drei Menschen durch die Angriffe ums Leben, 25 weitere erlitten Verletzungen. Betroffen waren 39 Ortschaften in der Region. Die Zahl der Opfer verdeutlicht die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung.

Eingesetzte Waffensysteme: Raketen und Kampfdrohnen

In der Nacht zum 14. Juli setzte die russische Armee folgende Waffen gegen die Ukraine ein:

  • acht ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-400
  • zwei gelenkte Luft-Boden-Raketen Ch-59/69
  • 135 Kampfdrohnen (unbemannte Luftfahrzeuge)

Einschläge wurden an 17 verschiedenen Orten registriert. Die Angriffe zeigen, wie intensiv der Beschuss weiterhin ist.

Diese Ereignisse unterstreichen den anhaltenden Krieg in der Region und die schweren Folgen für die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur. Die Häufigkeit und Heftigkeit der Angriffe deuten auf eine weitere Eskalation der Kampfhandlungen hin, was den Wiederaufbau erschwert und das Leid der Menschen vergrößert. Auch die internationale Gemeinschaft könnte auf diese Entwicklung reagieren und ihre Unterstützung für die Ukraine anpassen.


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