Russischer Angriff auf Saporischschja am 14. Juni: Eine Tote und vier Verletzte bei Drohnen- und Raketenschlägen.

Russischer Angriff auf Saporischschja am 14. Juni: Eine Tote und vier Verletzte bei Drohnen- und Raketenschlägen
Russischer Angriff auf Saporischschja am 14. Juni: Eine Tote und vier Verletzte bei Drohnen- und Raketenschlägen

Blutiger Juni-Tag in Saporischschja: Zivilisten sterben bei russischen Angriffen

Nach Angaben von UATV: Am 14. Juni 2023 haben russische Truppen erneut die ukrainische Stadt Saporischschja angegriffen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Besonders tragisch: Ein Angriff mit einer FPV-Drohne traf ein Auto in der Ortschaft Bilenke. Eine 73-jährige Frau starb noch am Unfallort. Vier weitere Insassen – drei Frauen im Alter von 73, 74 und 68 Jahren sowie ein 74-jähriger Mann – erlitten Verletzungen.

Nur wenig später gab es einen weiteren Vorfall: An einer Bushaltestelle wurde ein 44-jähriger Mann getötet. Ein 17-jähriger Jugendlicher überlebte den Beschuss schwer verletzt. Die örtlichen Behörden bestätigten die Angaben. Der Gouverneur der Region, Iwan Fedorow, berichtete:

„Die Russen griffen mit einer FPV-Drohne ein Auto in Bilenke an. Durch den Einschlag starb eine 73-jährige Frau. Verletzt wurden Frauen im Alter von 73, 74 und 68 Jahren sowie ein 74-jähriger Mann.“

Großangriff mit Kampfdrohnen in der Nacht

Bereits in der Nacht zum 14. Juni hatte die russische Armee einen massiven Luftangriff auf die Ukraine geflogen. Insgesamt 98 Kampfdrohnen wurden eingesetzt. Dabei kamen verschiedene Modelle zum Einsatz, darunter:

  • Schahid (Shahed)
  • Gerbera
  • Italmas
  • Parodija

Die wiederholten Attacken zeigen, dass die russische Seite weiterhin systematisch zivile Ziele ins Visier nimmt. Die Opferzahlen steigen, und die Bevölkerung lebt in ständiger Furcht vor neuen Einschlägen. Besonders die zunehmende Nutzung von FPV-Drohnen verändert die Taktik auf dem Schlachtfeld und stellt die Zivilbevölkerung vor neue Gefahren.

Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Eskalation des Konflikts. Die Menschen in der Region Saporischschja zahlen einen hohen Preis für den Krieg. Viele fragen sich, wie lange die Gewalt noch andauern wird und ob die internationale Gemeinschaft endlich wirksame Schutzmaßnahmen ergreift.


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