Drohnenangriff auf Dnipro: Über zehn Verletzte, darunter Kleinkinder – acht Wohnhäuser beschädigt.
Drohne schlägt in Wohngebiet ein: Dnipro erlebt schweren Angriff
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Stadt Dnipro sind am Montag, dem 24. März, mehr als zehn Menschen verletzt worden. Unter den Opfern befindet sich auch ein eineinhalb Jahre altes Kind. Der Einschlag löste Brände in einem Mehrfamilienhaus aus und führte zu erheblichen Gebäudeschäden. Besonders kritisch ist der Zustand einer 67-jährigen Frau und eines 74-jährigen Mannes, die mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert wurden.
Insgesamt wurden durch die Explosion acht Mehrfamilienhäuser und zwei Kindergärten in Mitleidenschaft gezogen. Die Anwohner reagierten schockiert auf den Vorfall. Eine Bewohnerin namens Alexandra schilderte ihre Erlebnisse:
„Ich war zu Hause. Ich habe die Drohne nicht kommen hören. Erst als es einschlug, habe ich es bemerkt. Ich konnte nur noch den Kopf einziehen und mich ducken.“
Lage in der Stadt bleibt angespannt
Die Behörden haben den Notstand ausgerufen, Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen und die Sicherheit zu gewährleisten. Die Stadtverwaltung ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und bereitet sich auf mögliche weitere Angriffe vor. Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Die Attacke zeigt, wie verwundbar selbst alltägliche Wohnviertel in Kriegszeiten sind. Neben der unmittelbaren Hilfe für die Verletzten konzentrieren sich die Einsatzkräfte nun auf die Sicherung der beschädigten Gebäude. Die lokale Gemeinschaft ist aufgerufen, wachsam zu bleiben und den Anweisungen der Rettungsdienste Folge zu leisten. Die Versorgung der betroffenen Familien mit Notunterkünften und psychologischer Betreuung hat oberste Priorität.
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