Nachtangriff auf Odessa: Fünf Verletzte, darunter drei Kinder.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht vom 31. Dezember hat die russische Armee erneut Odessa angegriffen. Bei dem Beschuss wurden fünf Menschen verletzt. Wohnhäuser und die Infrastruktur der Stadt wurden beschädigt. In einigen Regionen sind Strom, Wasser und Heizung abgeschaltet.
Folgen des Angriffs
Der Leiter der militärischen Verwaltung von Odessa, Sergey Lysak, berichtete, dass ein Teil des Stadtgebiets ohne Stromversorgung geblieben ist. 'An einigen Objekten kritischer Infrastruktur laufen Wiederherstellungsarbeiten, weshalb einige Bewohner vorübergehend kein Wasser und keine Heizungsversorgung haben', sagte er.
Unter den Verletzten sind zwei Erwachsene und drei Kinder, von denen das jüngste erst sieben Monate alt ist. Auch Kinder im Alter von 8 und 14 Jahren wurden verletzt, ihr Zustand wird als mittelschwer eingeschätzt. Der 42-jährige Mann befindet sich hingegen in einem schweren Zustand.
Folgen des Angriffs
Russische Truppen haben in der Nacht die Region angegriffen und etwa 20 „Shahed“-Drohnen von See aus gestartet. In Odessa und der benachbarten Schwarzmeerstadt trafen die Drohnen Wohnblocks und verursachten Brände. In mehreren Regionen fiel der Strom, Wasser und Heizung aus. Außerdem traf der Feind Lager eines der Postbetreiber und zerstörte viele zivile Fahrzeuge durch Feuer und Trümmer.
Im Rathaus der Stadt wurden nahe den beschädigten Häusern operative Stäbe eingerichtet, wo die Bewohner ihre Gadgets aufladen, sich aufwärmen und heißen Tee trinken können.
Es wurde auch bestätigt, dass Drohnen in Wohnblocks in Odessa getroffen haben. Laut den Behörden wurden in zwei Stadtteilen Treffer in Wohnhäusern registriert, in einem derer es zu einem Brand kam. Darüber hinaus zielten die Drohnen auf die logistische und energetische Infrastruktur der Region.
Dieser Angriff ist ein weiteres Zeichen der Aggression durch russische Truppen, die weiterhin erheblichen Schaden an der Zivilbevölkerung anrichten. Die lokalen Behörden arbeiten bereits an der Wiederherstellung der Infrastruktur und der Hilfe für die Betroffenen, jedoch könnten die Folgen lange zu spüren sein. In Zeiten des Krieges werden solche Angriffe zu einer extrem schweren Prüfung für die Bewohner der Region, die täglich mit den Folgen der Aggression konfrontiert sind.'
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