Wegen abgeschalteter weißrussischer Relais: Wie sich die Angriffe mit Shahed-Drohnen verändern.
Ukraine weiterhin unter Beschuss: Shahed-Drohnen im Einsatz
Nach Angaben von UATV: Die Angriffe mit Shahed-Drohnen auf die Ukraine werden auch nach der Abschaltung der weißrussischen Relaisstationen anhalten. Dies bestätigte Serhij Beskrestnow. Die Abschaltung der Relais erfolgte am 22. Juni. Präsident Wolodymyr Selenskyj erhielt diese Informationen vom Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, sowie vom ukrainischen Geheimdienst.
Neue Taktik der Drohnenangriffe erwartet
Laut Beskrestnow können die Russen die Shahed-Drohnen ohne die Relais nicht mehr in Echtzeit steuern. Die Angriffe werden sich daher auf Standardeinsätze nach GPS-Koordinaten beschränken. Diese taktische Veränderung könnte die Effektivität der Attacken beeinflussen, doch die fortgesetzten Angriffe zeigen, dass der Aggressor die Kampfhandlungen intensivieren will. Es ist wichtig zu beachten, dass die Abschaltung zwar die Art der Angriffe verändert, aber nicht zu einem vollständigen Stopp führt.
Durch den Wegfall der weißrussischen Relaisstationen könnte sich der Charakter der Drohnenangriffe wandeln – ein Ende der Attacken ist jedoch nicht in Sicht. Die russischen Streitkräfte werden ihre Strategien vermutlich anpassen, um die neuen Einschränkungen zu umgehen. Die anhaltenden Angriffe unterstreichen die fortbestehende aggressive Politik Russlands und deuten auf eine mögliche weitere Zuspitzung der Lage in der Region hin. Es gilt, die weiteren Entwicklungen genau zu verfolgen, da sie den Verlauf der Kampfhandlungen und die Sicherheit der Ukraine maßgeblich beeinflussen könnten.
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