Österreich wird 2 Millionen Euro zur Hilfe für die Ukraine bereitstellen und Investitionen ausweiten: Details über den Besuch.
Österreich plant, Investitionsprojekte in der Ukraine zu fördern, insbesondere in Odessa. Darüber hinaus wird Wien zusätzlich 2 Millionen Euro humanitärer Hilfe bereitstellen. Dies erklärte heute, am 20. August, die österreichische Außenministerin Beata Meinl-Reisinger während ihres Besuchs in der Ukraine.
Es ist der dritte Besuch der österreichischen Außenministerin in der Ukraine und der erste in Odessa. Meinl-Reisinger betonte, dass in der Ukraine bereits österreichische Investitionsprojekte umgesetzt werden, deren Anzahl beabsichtigt ist zu erhöhen, und bestehende Projekte erweitert werden.
Internationale Initiativen
Darüber hinaus wird Wien Teil der internationalen Koalition zur Entwicklung von Schutzräumen, die mit Unterstützung Finnlands gegründet wurde. Ziel der Initiative ist es, den Schutz der Zivilbevölkerung im Rahmen des umfassenden Krieges zu stärken.
'Wir werden den Bau von Schutzräumen unterstützen. Außerdem haben wir bereits ein gemeinsames Projekt für Schulmittagessen. Für uns ist es unmöglich vorzustellen, welchen Schrecken die Ukrainer durchmachen. Wir lesen Nachrichten, die uns eine Gänsehaut bereiten. Natürlich möchten wir die Ukraine auf ihrem Weg zum Frieden unterstützen. Fragen zur territorialen Integrität sind die, die die Ukraine selbst, ihr Volk und ihr Präsident entscheiden sollten, und nicht andere Teilnehmer des Prozesses. Wir unterstützen auch die legitime Diskussion dieser Themen. Für uns ist die Sicherheit der Ukraine die Sicherheit ganz Europas', erklärte die österreichische Außenministerin.
Von seiner Seite berichtete der ukrainische Außenminister Andriy Sybiga, dass Österreich zu den zehn wichtigsten Investoren in der Ukraine gehört.
'Das bestätigt erneut: Man kann uns nicht nur helfen, man kann mit uns handeln und in uns investieren. Unter den fünf in Wien unterzeichneten Dokumenten ist für mich besonders wichtig das Kommuniqué über den Schutz und die Rückkehr ukrainischer Kinder. Wir sind auch dankbar für die Organisation rehabilitativer Ferien für 1480 ukrainische Kinder, weitere etwa 550 plant Österreich in diesem Jahr aufzunehmen', sagte der Außenminister der Ukraine.
Er bedankte sich auch bei Österreich für die Bereitstellung von 2 Millionen Euro humanitärer Hilfe für die Ukraine und stellte fest, dass somit die Gesamtsumme der österreichischen Unterstützung 9,6 Millionen Euro betragen wird.
Wir erinnern daran, dass Österreich bereit ist, Gespräche über eine potenzielle Aufgabe der Neutralität und einen möglichen NATO-Beitritt zu führen. Dies erklärte die Außenministerin Beata Meinl-Reisinger.
Der Beitrag Wien wird 2 Millionen Euro für humanitäre Hilfe für die Ukraine bereitstellen und wird Investitionsprojekte entwickeln — Ergebnisse des Besuchs des österreichischen Außenministers erschien zuerst auf Freedom.
Aus dem Besuch des österreichischen Außenministers in der Ukraine wurden Pläne für die Entwicklung von Investitionsprojekten in der Ukraine, die Bereitstellung humanitärer Hilfe und den Beitritt zu einer internationalen Initiative zur Entwicklung von Schutzräumen bekannt. Österreich bestätigte seine Unterstützung für die Ukraine auf dem Weg zum Frieden und erkannte die Bedeutung ihrer Souveränität und territorialen Integrität an.
Lesen Sie auch
- Wahlkampf in Armenien: Moskau erhöht den Druck – drohen gezielte Unruhen?
- Lukaschenko will den Finger am Abzug: Belarusse könnten durch russische Atomwaffen zur Zielscheibe werden
- Russland offiziell als Feindstaat eingestuft: Diese Einreisebeschränkungen gelten für russische Staatsbürger
- Trump befürwortet direkte Gespräche zwischen Selenskyj und Putin: Hintergründe und Reaktionen
- Putins fragwürdige Gebietsbilanz: Warum die Zahl von 2.440.000 Quadratkilometern nicht stimmen kann
- Appell an Putin: Selenskyj bittet in offenem Brief um persönliches Treffen zur Beendigung des Krieges

