Öffentliche Verkehrsmittel ab April 2026 kostenlos: Diese Personengruppen haben Anspruch.

Öffentliche Verkehrsmittel ab April 2026 kostenlos: Diese Personengruppen haben Anspruch
Öffentliche Verkehrsmittel ab April 2026 kostenlos: Diese Personengruppen haben Anspruch

Kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Ab April 2026 tritt in der Ukraine ein neues Recht auf kostenlose Fahrten in Bussen, Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln für bestimmte Bevölkerungsgruppen in Kraft. Grundlage ist das verabschiedete Gesetz 'Über den Kraftverkehr', das Transportunternehmen verpflichtet, diesen Personenkreis unentgeltlich zu befördern.

Wer gehört zu den Berechtigten?

Folgende Personengruppen dürfen dann kostenlos fahren:

  • Kinder mit Behinderung
  • Rentner
  • Kampfteilnehmer
  • Kinder aus kinderreichen Familien
  • Menschen mit Behinderung der Gruppen I und II
  • Wehrpflichtige Soldaten
  • Eltern gefallener Soldaten
  • Kinder unter 6 Jahren
  • Veteranen des Militärdienstes
  • Rehabilitierte Personen
  • Polizei- und SBU-Angehörige
  • Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung der Gruppe I
  • Von der Tschernobyl-Katastrophe betroffene Personen

Die lokalen Behörden legen fest, wie viele Fahrten pro Person kostenlos sind und wie die Transportunternehmen für diese Leistungen entschädigt werden. Neu ist außerdem: Verweigern Anbieter grundlos die kostenlose Beförderung, drohen ihnen Geldstrafen. Dies soll die Rechte der Begünstigten schützen und Missbrauch verhindern. Wer sein Vergünstigungsrecht nutzen möchte, muss einen entsprechenden Ausweis vorlegen können.

Diese Neuerung ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen und zur Verbesserung ihrer Mobilität.

Gelingt die Umsetzung des Gesetzes wie geplant, könnte es die finanzielle Belastung dieser Menschen spürbar senken und ihre Lebensqualität verbessern. Allerdings ist eine wirksame Kontrolle der Einhaltung der Fahrgastrechte ebenso nötig wie eine angemessene Vergütung der Verkehrsbetriebe, um wirtschaftliche Probleme im Nahverkehr zu vermeiden. Mit der Regelung will die Regierung die soziale Gerechtigkeit im Land stärken und den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln für besonders schutzbedürftige Gruppen erleichtern.


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