Der Bürgermeister von Iwano-Frankiwsk warnt vor einem möglichen 24-stündigen Blackout: Was die Bewohner tun sollten.
Nach Angaben von ТСН: Der Bürgermeister von Iwano-Frankiwsk, Ruslan Marzinkiv, hat die Bewohner gebeten, sich auf mögliche Schwierigkeiten, insbesondere auf den Ausfall der Elektrizität über einen Zeitraum von 24 Stunden, vorzubereiten. Die Behörden arbeiten bereits an einem Plan zur Schaffung von Wärmezentren für den Fall, dass die Temperaturen in den Wohnungen auf +4 Grad sinken.
Während einer Sitzung im Stadtparlament betonte Marzinkiv die Bedeutung der Vorbereitung der Stadt auf einen potenziellen Blackout, der einen Tag dauern kann.
„Wir gehen davon aus, dass es 24 Stunden lang kein Licht geben wird. Wir müssen vorbereitet sein“, betonte Marzinkiv.
Er wies auch darauf hin, dass im Falle eines langen Elektrizitätsausfalls die Temperaturen in den Haushalten auf gefährliche Werte sinken können. Daher ist es wichtig, einen klaren Aktionsplan für die Bewohner zu erarbeiten.
„Wir müssen verstehen, was die Menschen tun sollen, wenn die Wohnung 4 Grad und dunkel ist. Die Menschen sollten wissen, wo sie übernachten können“, betonte der Bürgermeister.
Die Teilnehmer der Sitzung diskutierten die Arbeit der Wärmezentren. Marzinkiv stellte fest, dass diese nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch mit Generatoren, Treibstoff, warmen Getränken und Grundnahrungsmitteln ausgestattet sein müssen.
Zu den möglichen Standorten für solche Zentren gehören Bildungseinrichtungen, insbesondere Schulen, die schnell in vorübergehende Unterkünfte für Menschen in Notfällen umfunktioniert werden können.
Prognosen zur Lichtsituation in der Ukraine
Experte Volodymyr Omelchenko warnte, dass eine Stabilisierung des Energiesystems bis zum Ende des Winters nicht zu erwarten sei, da die ständigen Angriffe von der RF das Netz schneller erschöpfen, als Reparaturen stattfinden können. Er erklärte, dass der Kreml versucht, das Energiesystem in isolierte Teile zu zerlegen, um Chaos zu verursachen und die Ukraine zur Kapitulation zu zwingen. Die schwierigste Situation besteht derzeit in Kiew, wo aufgrund des Strommangels Probleme mit der Heizung auftreten. Omelchenko forderte die Bürger auf, sich nicht von feindlichen Bots beeinflussen zu lassen und ruhigs zu bleiben, und betonte, dass die Behörden der alternativen Energiequellen für die kritische Infrastruktur mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.
Die Vorbereitung auf einen möglichen Blackout in Iwano-Frankiwsk ist ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung der Sicherheit und des Komforts der Bewohner in schwierigen Zeiten. Das Vorhandensein von Wärmezentren und klare Aktionsalgorithmen werden es den Menschen ermöglichen, sich auf alle Änderungen der Stromversorgung vorzubereiten. Das Problem der Energieversorgung ist nicht nur für regionale Zentren, sondern für das gesamte Land relevant, daher ist die angemessene Aufmerksamkeit auf alternative Energiequellen in der gegenwärtigen Lage von entscheidender Bedeutung.
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