Blackout in Berlin: Linke Gruppe übernimmt Verantwortung für Diversion an Energienetzen.
Nach Angaben von ТСН: Im südwestlichen Bezirk von Berlin kam es zu einem massiven Blackout durch die Brandstiftung an kritischer Infrastruktur, wodurch Zehntausende von Bewohnern ohne Strom blieben. Die Stadtverwaltung organisierte Heizstationen, und die Ukrainer eröffneten einen "Unverwüstlichkeitspunkt", um den Betroffenen zu helfen.
Situation bei den Stromausfällen
Am 3. Januar sah sich Berlin mit einem ernsthaften Stromausfall konfrontiert, der 45.000 Haushalte und 2200 Unternehmen in den Bezirken Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betraf. Nur in der Nacht vom 4. Januar gelang es den Energietechnikern, die Situation teilweise zu stabilisieren und die Stromversorgung für etwa 7000 Verbraucher wiederherzustellen. Allerdings blieben 38.000 Haushalte und über 2000 Unternehmen weiterhin ohne Licht.
Spezialisten versuchen, eine vorübergehende Lösung für den Austausch der Hochspannungskabel zu finden, die etwa fünf Wochen dauern wird. Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin weist darauf hin, dass die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung nicht vor der zweiten Hälfte des 8. Januar geplant ist.
Ursachen des Blackouts
Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 3. Januar, als ein Kabelüberbrückung über den Teltowkanal, der das Kraftwerk Lichterfelde speist, in Brand geriet. Die Polizei betrachtet den Vorfall als Brandstiftung.
„Der Sicherheitsdienst, der für politische Verbrechen zuständig ist, erhielt ein Schreiben mit einem Geständnis, dessen Echtheit derzeit überprüft wird“, so die Strafverfolgungsbehörden.
Die Behörden bestätigten, dass dieser Vorfall als "vorsätzlicher Akt" gilt. Die Verantwortung für die Diversion übernahm die linke Gruppe Vulkan, die erklärte, dass ihr Ziel die "fossile Energieerzeugung" sei.
Die Polizei hält die Erklärung für glaubwürdig, da die Gruppe zuvor ähnliche Taten begangen hatte. Der Bürgermeister und die Senatorin bezeichneten die Brandstiftung als Terrorismus, und der Innenminister versicherte, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt habe.
Auswirkungen auf das Leben der Berliner
Das Fehlen von Strom führte zu erheblichen Komplikationen. Viele Heizsysteme funktionieren nicht, Geschäfte schließen, und die Strafverfolgungsbehörden warnen vor möglichen Störungen in der Kommunikation. Die Stadtverwaltung eröffnete Heizstationen in Kirchen und Verwaltungsgebäuden für diejenigen, die Wärme benötigen.
Viele ältere Menschen können die Heizstationen nicht erreichen, da die Aufzüge nicht funktionieren.
„In normalen Häusern leben viele ältere Menschen... Was soll eine alleinstehende Frau von 87 Jahren tun?“- teilte eine Anwohnerin ihre Sorgen.
Rettungsdienste rufen dazu auf, vorsichtig mit alternativen Wärme- und Lichtquellen umzugehen. In sozialen Netzwerken wird diese Situation aktiv mit den Blackouts in der Ukraine verglichen.
Aktuelle Situation in Berlin
Stand 6. Januar waren noch etwa 25.500 Haushalte und 1200 Unternehmen ohne Strom. Die Stromausfälle lösten weit verbreitete Empörung in den sozialen Netzwerken aus, da die Menschen Fragen zum Schutz kritischer Infrastruktur stellen.
Die Nutzer äußern Besorgnis und diskutieren weiterhin mögliche Optionen für äußere Eingriffe:
„Vielleicht werden die Deutschen über diesen Blackout nachdenken und erkennen, dass der Krieg näher ist, als sie denken", bemerkte eine der Berlinerinnen.
Handlungen der Ukrainer in Berlin
Die ukrainische Gemeinschaft in Berlin hat einen "Unverwüstlichkeitspunkt" eingerichtet, um den örtlichen Bewohnern zu helfen. Dieses Zentrum mit alternativer Energieversorgung bietet die Möglichkeit, Handys aufzuladen und Haushaltsgeräte zu nutzen.
„Wir sagen: 'Es ist nicht schlimm, dass für ein paar Tage das Licht ausgefallen ist - auch in der Ukraine gibt es solche Situationen. Alles wird sich regeln'"- betonte eine der Initiatorinnen des Projekts.
Spannung und Panik unter der Bevölkerung hängen mit den plötzlichen Stromausfällen zusammen, die für diese Region untypisch sind.
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