Blackout-Vorsorge in der Ukraine: Bargeldreserven und Gehaltszuschläge ab 2026.
Bargeldreserve für den Notfall: So viel sollten Sie zu Hause haben
Nach Angaben von TSN.ua: Angesichts der anhaltenden Gefahr großflächiger Stromausfälle (Blackouts) in der Ukraine empfehlen Experten der Bevölkerung, einen finanziellen Notvorrat bereitzuhalten. Dieser sollte für ein bis zwei Wochen autarkes Leben ausreichen. Als Richtwert gelten Bargeldreserven zwischen 10.000 und 15.000 Hrywnja. Diese Summe sichert im Ernstfall die Deckung der Grundbedürfnisse bei langanhaltenden Stromunterbrechungen.
An Bargeld kommen, wenn der Strom ausfällt
Für den Fall eines Blackouts ist es wichtig zu wissen, wie man noch an Bargeld gelangen kann. Folgende Optionen bleiben voraussichtlich verfügbar:
- Notfall-Filialen von Banken, die Teil des Power-Banking-Netzwerks sind;
- Geldautomaten und Selbstbedienungsterminals in diesen Notfallfilialen oder in großen Supermärkten;
- der Service „Bargeld an der Kasse“, der bei Kartenzahlung in Geschäften genutzt werden kann.
Unabhängig von diesen Vorsorgemaßnahmen plant die Regierung ab dem Jahr 2026 neue Gehaltszuschläge für bestimmte Berufsgruppen. Von diesen Erhöhungen profitieren sollen medizinisches Personal, Lehrkräfte, Sozialarbeiter sowie Fachkräfte im Verteidigungssektor und in der kritischen Infrastruktur. Die Finanzierung dieser Zulagen ist bereits im Staatshaushalt für 2026 vorgesehen.
Die ständige Bedrohung der Energiesicherheit macht eine Vorbereitung auf mögliche Blackouts immer dringlicher. Die Expertenratschläge zur Bargeldreserve sollen die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung in Notsituationen stärken. Parallel dazu könnten die geplanten Gehaltsaufbesserungen für systemrelevante Berufe die sozioökonomische Lage stabilisieren und die Menschen in ihrer wichtigen Arbeit unter den aktuellen Herausforderungen unterstützen.
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