Russische Truppen versuchen, Kupjansk einzukreisen: Was an der Front passiert.
Kämpfe um die Stadt Kupjansk dauern an
Nach Angaben von inkorr.com: Im Gebiet Charkiw dauern nach wie vor heftige Kämpfe um die Kontrolle über die Stadt Kupjansk an. Der Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, Andrij Kowalenko, berichtete, dass sich russische Terroristen derzeit nicht im Stadtzentrum befinden.
„Es gibt derzeit keine Russen im Zentrum von Kupjansk. Heftige Kämpfe um Kupjansk dauern an“, heißt es in der Mitteilung.
Frühere Informationen besagten, dass die russischen Truppen bereits das Zentrum von Kupjansk erreicht hätten und es dort zu bewaffneten Auseinandersetzungen komme. Der Sprecher der OSUW 'Dnipro', Oberstleutnant Oleksij Bielski, wies diese Informationen jedoch zurück.
Strategische Bedeutung der Besetzung
Die Besetzung von Kupjansk ist ein Schlüsselziel für die russischen Streitkräfte in der Region, wie der Sprecher des operativ-strategischen Gruppierung „Dnipro“, Oleksij Bielski, erklärte. Russische Truppen haben zuvor unterirdische Pipelines genutzt, um sich durch die ukrainischen Verteidigungsstellungen in anderen Gebieten voranzubewegen.
- Im Januar 2024 - in Avdiivka, Oblast Donezk
- Im März 2025 - in Sudzha, Oblast Kursk
Analysten von DeepState berichten, dass russische Besatzer Gaspipelines nutzen, um sich über den Fluss Oskil Kupjansk zu nähern. Laut DeepState dauert ihre Route zur Stadt etwa vier Tage.
Die Kämpfe um Kupjansk dauern an, und derzeit haben russische Terroristen es nicht geschafft, das Stadtzentrum zu erreichen. Die Besetzung dieser Stadt hat eine erhebliche strategische Bedeutung für die russischen Streitkräfte, die versuchen, in die Region vorzudringen, indem sie Gaspipelines nach vorherigen erfolgreichen Operationen in anderen Gebieten nutzen.
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