Die Fähigkeit Russlands, Raketenangriffe auf Kiew aufrechtzuerhalten, ist begrenzt, sagt britischer Experte.
Russische Angriffe auf Kiew unter die Lupe genommen
Nach Angaben von Espreso.tv: Der pensionierte britische Armeekolonel Glen Grant teilte seine Einschätzung zur laufenden Raketenkampagne Russlands gegen Kiew mit, wobei er insbesondere auf die Verwendung von ballistischen Raketen fokussierte. Am 24. Mai 2023 starteten russische Streitkräfte eine weitere Reihe von Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt, was die internationale Gemeinschaft alarmierte.
Am folgenden Tag, dem 25. Mai, führte der russische Außenminister Sergey Lavrov ein Telefongespräch mit dem US-Senator Marco Rubio. Während des Gesprächs äußerte Lavrov Drohungen bezüglich möglicher neuer Angriffe auf Ziele in Kiew und unterstrich damit die angespannten Spannungen in der Region und das Risiko weiterer Angriffe.
Expertenkommentar
Glen Grant betonte, dass Russland äußerst vorsichtig sein müsse, wie es seine ballistischen Raketen ausgibt, da deren Produktion ein komplexes Unterfangen ist.
„Russland muss sehr vorsichtig mit der Verwendung seiner ballistischen Raketen umgehen, denn deren Herstellung ist nicht einfach“, bemerkte er.Laut Grant versuchen die russischen Streitkräfte, große Salven von Raketen gleichzeitig abzufeuern. Er fügte jedoch hinzu, dass 'Pause zwischen solchen Angriffen unvermeidlich auftreten werden'.
Der Experte argumentierte weiter, dass diese Aktionen keine Stärke widerspiegeln.
„Das ist keine Demonstration von Stärke. Im Gegenteil, es ist ein Akt aus einer Position der Schwäche“, erklärte Grant und betonte, dass die Situation in der Ukraine komplex ist und einer sorgfältigen Analyse bedarf.
Infolgedessen bleibt die Situation rund um die Angriffe auf Kiew und die Bedrohung neuer Angriffe angespannt, wobei Expertenmeinungen die Schwierigkeiten hervorheben, die Russland bei der Aufrechterhaltung seiner Kriegsanstrengungen hat.
Diese Entwicklungen unterstreichen die Eskalation des Konflikts in der Ukraine, der nun schon über ein Jahr andauert. Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Situation genau, da weitere Angriffe ernsthafte Folgen nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die regionale Sicherheit insgesamt haben könnten. In der Zwischenzeit weisen Analysten auf mögliche Konsequenzen für Russland hin, angesichts der Herausforderungen, denen es bei der Durchführung von Kampfoperationen gegenübersteht.
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