Wegen Nawrockis Entscheidung gegen Selenskyj: Budanow lehnt polnischen Orden ab.
Reaktion auf den Schritt des polnischen Präsidenten
Nach Angaben von Novyny.live: Kyrylo Budanow, Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, hat auf die Entscheidung des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki reagiert, Wolodymyr Selenskyj den Orden des Weißen Adlers zu entziehen. Anlass dieser Maßnahme ist offenbar Selenskyjs Zustimmung zur Benennung einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte nach den ‚Helden der UPA‘. Als direkte Konsequenz dieser Ereignisse verzichtete Budanow am 20. Juni 2023 auf das Goldene Offizierskreuz des Ordens ‚Verdienst um die Republik Polen‘.
Budanow kritisierte das Vorgehen des polnischen Staatsoberhaupts scharf und bezeichnete es als
„einen unfreundlichen Akt gegenüber den Ukrainern“. Er fügte hinzu, dass
„die Aberkennung des Ordens für Selenskyj ein Geschenk an den moskauischen Aggressor ist“. Der ukrainische Präsidialamtschef betonte zudem:
„Dieser Schritt des polnischen Präsidenten hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun“.
Spannungen im ukrainisch-polnischen Verhältnis
Darüber hinaus übte auch Andrij Sybiha, der ukrainische Außenminister, Kritik an Polens Entscheidung. Dies verdeutlicht die derzeit angespannte Lage zwischen beiden Ländern. Die Vorgänge um den Orden des Weißen Adlers und der Verzicht auf das Goldene Offizierskreuz sind zu zentralen Themen in Medien und Öffentlichkeit geworden. Sie spiegeln die Komplexität der ukrainisch-polnischen Beziehungen wider.
Die Situation unterstreicht die wachsende Reibung zwischen Kiew und Warschau. Dies könnte die bilaterale Zusammenarbeit beeinträchtigen, insbesondere im gemeinsamen Kampf gegen die russische Aggression. Gleichzeitig offenbart der Streit die schwierigen historischen Verflechtungen, die von beiden Seiten ein behutsames Vorgehen erfordern, um Stabilität und Partnerschaft in der Region zu wahren.
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