Russische Streitkräfte haben in der Nacht 85 Angriffe auf Tschernihiw durchgeführt: zwei Tote, Energieversorgung unter Beschuss.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht des 25. Dezember führten russische Militärangehörige in der Oblast Tschernihiw Beschüsse durch. Bei den Angriffen kamen zwei Menschen ums Leben, und zwei weitere wurden verletzt.
Details des Angriffs
Darüber berichtete der Leiter der regionalen Militärverwaltung Wjatscheslaw Schaus. Er stellte fest, dass:
„Die Russen haben erneut auf die Energieversorgung und das normale Leben gezielt. Mehrere Angriffe auf Tschernihiw. 'Geranie' traf eines der Unternehmen. Das Verwaltungsgebäude, eine Garage, Pkw und ein Linienbus wurden beschädigt. Eine Drohne traf eine der Wohnungen in einem neunstöckigen Gebäude. Die Wohnung im 6. Stock und die in der Nähe geparkten Autos fingen Feuer. Fenster in nahegelegenen Gebäuden, einschließlich einer Bildungseinrichtung, wurden beschädigt.“
Mehrere Treffer der Drohne 'Geranie' auf kritische Infrastrukturen wurden ebenfalls verzeichnet, was zu einem Stromausfall für Zehntausende von Abonnenten führte.
Angriff auf den zivilen Sektor
Im Bezirk Tschernihiw traf eine Drohne einen Gartenbauverein, wobei die Fenster mehrerer Häuser beschädigt wurden.
In den Dörfern der Snovska-Gemeinde traf eine FPV-Drohne ein Objekt der Energieversorgung, wodurch mehrere Siedlungen ohne Strom blieben. In einem anderen Dorf traf eine Drohne einen Holztransporter, was zum Tod eines 63-jährigen Fahrers führte. Im Bezirk ‚Geranie‘ wurde eines der Unternehmen angegriffen, wobei das Gebäude und die Ausrüstung beschädigt wurden und eine 37-jährige Frau verletzt wurde.
Opfer unter Zivilisten
Eine FPV-Drohne traf auch ein ziviles Auto im Dorf des Rajons Nowhorod-Siwerskyi, wodurch ein 39-jähriger Fahrer starb. Die Beifahrerin wurde ins Krankenhaus eingeliefert, ihr Zustand wird von Ärzten überwacht.
„In der vergangenen 24 Stunden haben die Russen im Gebiet 85 Angriffe durchgeführt — 126 Explosionen“, präzisierte Schaus.
Es gab auch Berichte über Angriffe in der Oblast Odessa, wo Opfer und Zerstörungen dokumentiert wurden.
Diese Angriffe bestätigen erneut die Kontinuität der Aggression seitens Russlands sowie deren gezieltes Bestreben, die zivile Infrastruktur der Ukraine zu schädigen. Die Situation bleibt angespannt, und die Wiederherstellung der beschädigten Objekte und der Stromversorgung ist dringend notwendig, um ein normales Leben für die Bewohner der Region zu gewährleisten.
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