Die USA haben das gewaltsame Szenario für Grönland zurückgewiesen: Was Rubio erklärte.

Die USA haben das gewaltsame Szenario für Grönland zurückgewiesen: Was Rubio erklärte
Die USA haben das gewaltsame Szenario für Grönland zurückgewiesen: Was Rubio erklärte

Nach Angaben von ТСН: Die Vereinigten Staaten von Amerika haben nicht die Absicht, Gewalt zur Kontrolle über Grönland einzusetzen. Diese Information wurde vom französischen Außenminister Jean-Noël Barrot nach einem Gespräch mit seinem amerikanischen Kollegen bestätigt.

In Paris wird zu Ruhe und Vorsicht bei der Bewertung der Absichten Washingtons aufgerufen. Barrot betonte, dass die Erklärungen aus den USA ernst genommen werden sollten, aber man sie nicht überbewerten sollte.

Verhandlungen über mögliche Aggression

Ein zentraler Punkt des Telefonats war die Frage nach einem möglichen militärischen Einsatz.

„Ich habe gestern telefonisch mit dem Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika gesprochen. Er bestätigte, dass dies nicht der Ansatz ist, den die Vereinigten Staaten unterstützen. Er schloss die Möglichkeit aus, dass das, was gerade in Venezuela passiert ist, in Grönland geschehen könnte,“
- erklärte der französische Minister im Radio France Inter.

Das französische Außenministerium äußerte sich ebenfalls zur Idee eines Militärangriffs auf einen Verbündeten. Barrot stellte fest, dass Aggression gegen ein anderes NATO-Mitglied keinen Sinn macht und den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten widersprechen würde.

Paris erinnerte an die Bedeutung der USA für die transatlantische Sicherheit.

„Die Vereinigten Staaten von Amerika sind bis auf weiteres sehr dem transatlantischen Bündnis, der NATO, verpflichtet, zu dem sie einen Beitrag zur Unterstützung der europäischen Sicherheit geleistet haben und von dem sie Dividenden und außergewöhnliche Gewinne erhalten haben,“
- betonte der Diplomat.

Barrot skizzierte auch klar die Position Europas bezüglich des Status der Insel und stellte fest, dass „Grönland nicht zum Verkauf steht“.

Erinnern wir uns, dass Donald Trump nach dem Ende der militärischen Operation in Venezuela äußerte, dass er „tatsächlich Grönland braucht“ aufgrund der strategischen Bedeutung dieser Insel für die Verteidigung der USA, da sie von russischen und chinesischen Schiffen umgeben ist. Der amerikanische Führer betonte die Bedeutung Grönlands für die Sicherheit des Landes.

Diese Situation zeigt die Spannungen in den Beziehungen zwischen den USA und ihren Verbündeten im Kontext der strategischen Kontrolle über Territorien und Ressourcen. Gleichzeitig präzisieren die deutlichen Beteuerungen Frankreichs die europäische Position zur Unzulässigkeit gewaltsamer Lösungen von Konflikten und betonen die Bedeutung des diplomatischen Dialogs.


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