Russland bereitet neue massive Angriffe vor: Experte nennt Termin und Hauptziele.
Nach Angaben von ТСН: Nach der Nacht vom 23. Dezember, als der Feind Hunderte von Drohnen und Dutzende von Raketen einsetzte, stellt sich die Frage: War dies der Höhepunkt der Möglichkeiten Russlands oder erst der Anfang des winterlichen Terrors?
Oleksandr Musiyenko, Militärangehöriger der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte und Experte, bewertete die Bedrohung in seinem Kommentar.
Prognose für die nächsten 10 Tage
Trotz der rekordverdächtigen Anzahl gestarteter Drohnen (über 600) sind keine signifikanten Steigerungen der Möglichkeiten des Feindes zu beobachten - die Prognosen von 'Tausenden von Schakalen' haben sich bisher nicht bestätigt.
Dennoch sollte man sich nicht entspannen. Musiyenko wies darauf hin, dass Russland in naher Zukunft Kräfte für neue Angriffe bündeln könnte.
„Es könnte in der nächsten Woche oder zehn Tagen noch einen oder zwei ähnliche Angriffe mit Schlägen auf die Energieinfrastruktur geben“, warnte der Militär.
Warum Putin dies gerade jetzt tut
Der Experte hebt drei Hauptgründe für die Aktivierung des Feindes hervor:
Wetter: Die Russen hofften auf eine Abkühlung, um unser Energiesystem maximal zu belasten.
Psychologischer Druck: Der Kreml hat das Ziel, den Menschen Weihnachten 'zu verderben' und vor den Feiertagen Panik zu säen.
Demonstration der Stärke: Moskau muss dem Westen und seinem Publikum zeigen, dass sie 'Pulver im Pulverfass' haben, trotz der Sanktionen und Verluste.
Trotz der angespannten Situation betont der Experte, dass die derzeitigen Handlungen Russlands eher Versuche der Einschüchterung als ein Zeichen eines strategischen Umbruchs im Krieg sind.
Was in dieser Nacht geschah
Zur Erinnerung: In der Nacht vom 23. Dezember führte der Feind einen kombinierten Angriff durch. Laut Angaben der Luftstreitkräfte setzten die Russen 673 Mittel des Luftangriffs ein, darunter 38 Raketen mit Luft- und Bodenbasis (35 Marschflugkörper und 3 ballistische Luftfahrt 'Kinschal' X-47M2). Die Luftverteidigung zerstörte oder unterdrückte 621 Ziele.
Mindestens 13 Regionen wurden getroffen, die Energieversorgung im Westen des Landes wurde am stärksten getroffen. In der Region Zhytomyr kam ein Kind ums Leben.
Angesichts der letzten Ereignisse ist es wichtig, wachsam zu bleiben. Trotz der Tatsache, dass wir derzeit kein signifikantes Wachstum der Angriffe beobachten, könnte der Feind neue Versuche zur Destabilisierung vorbereiten. Es ist durchaus möglich, dass wir in den kommenden Tagen Zeugenausschau neuer Angriffe werden, die die energetische Situation im Land erheblich beeinflussen könnten. Deshalb ist es notwendig, auf mögliche Herausforderungen vorbereitet zu sein und entsprechend darauf zu reagieren.
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