Silberpreis stürzt nach Rekordhoch um 6,2 Prozent ab.
Sturzflug nach Höhenflug
Nach Angaben von Novyny.live: Der Silberpreis erlebte am 16. Januar einen heftigen Rücksetzer. Nachdem er tags zuvor ein historisches Hoch erreicht hatte, brach er um 6,2 Prozent ein. Der Kurs fiel von einem Spitzenwert von etwa 94 US-Dollar auf rund 86 US-Dollar je Feinunze. Am 15. Januar hatte der Spotpreis noch bei fast 94 Dollar gelegen. Während der Handelssession schwankte der Preis zwischen 86,36 und 93,64 Dollar.
Was löste den Kursrutsch aus?
Auslöser für den plötzlichen Absturz war eine Ankündigung von Donald Trump. Der frühere US-Präsident erklärte, vorerst auf neue Zölle für kritische Rohstoffimporte zu verzichten. Diese Nachricht dämpfte offenbar die Anlegerstimmung und ließ die Nachfrage nach Silber schwinden. Solche politischen Signale können Rohstoffmärkte häufig unmittelbar in Bewegung bringen.
Interessanterweise bleibt Silber trotz des Rückschlags das weltweit zweitwertvollste Metall. Es liegt damit in der Marktkapitalisierung noch vor Konzernen wie NVIDIA und Google-Alphabet. Die Entwicklung am Silbermarkt wird von Analysten daher weiterhin genau beobachtet.
Der Preissturz ist ein wichtiges Signal für Marktteilnehmer. Er könnte auf eine Veränderung der Investorenstimmung oder den Einfluss makroökonomischer Faktoren hindeuten. Trumps Aussage zu Rohstoffzöllen lässt zudem politische Kursänderungen erahnen, die den Markt längerfristig beeinflussen könnten. Anleger sollten diese Faktoren bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

