Kartoffelpreise in der Ukraine: So viel kostet das Kilo im März.
Anstieg der Lebensmittelpreise in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine steigen die Preise für Lebensmittel weiter an – besonders bei Kartoffeln fällt die Entwicklung auf. Am 13. März 2023 lag der Durchschnittspreis für ein Kilogramm bei 19,16 Griwna. Im Vergleich dazu notierte der Preis im März 2025 bei rund 32,60 Griwna pro Kilo – ein Rückgang um 41,22 Prozent. Diese Schwankungen spiegeln die wirtschaftliche Unsicherheit im Land wider.
Der Verbraucherpreisindex lag am 13. März 2023 bei 100,11 Prozent im Vergleich zum Vormonat Februar 2023. Gegenüber Januar 2023 stieg der Index sogar auf 110,62 Prozent. Das zeigt: Die Teuerung bei bestimmten Nahrungsmitteln hält an. Besonders Brot verteuert sich monatlich um 1,5 bis 2 Prozent.
Kartoffelpreise in den Supermärkten
Die Preise für Kartoffeln unterscheiden sich je nach Supermarktkette deutlich. Hier einige Beispiele:
- ATB – 11,79 Griwna pro Kilogramm
- Varus – 13,90 Griwna
- Fora – 14,49 Griwna
- Novus – 15,49 Griwna
- Auchan – 15,90 Griwna
- Silpo – 20 Griwna
- MegaMarket – 22,50 Griwna
Diese Zahlen verdeutlichen, wie stark die Preise für ein und dasselbe Produkt zwischen verschiedenen Handelsketten variieren können.
Der Ökonom Oleh Hetman erklärt, dass sich der Einfluss der Logistik auf Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs nur langsam auswirkt – schließlich mache der Logistikanteil lediglich 10 Prozent der Produktkosten aus. Zudem betont er: Steigt der Benzinpreis um 10 bis 20 Prozent, verteuern sich die Verbraucherpreise um maximal 1 bis 2 Prozent.
Oleh Hetman
Der ukrainische Lebensmittelmarkt befindet sich im Wandel, was sich direkt auf die Preisgestaltung auswirkt – besonders bei Kartoffeln und Brot. Angesichts der aktuellen Trends sollten Verbraucher die Preisentwicklung genau beobachten und bei der Planung ihrer Einkäufe berücksichtigen.
Die anhaltende Teuerung bei Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln und Brot zeigt, vor welchen wirtschaftlichen Herausforderungen die Ukraine weiterhin steht. Die Preisschwankungen lassen sich sowohl auf interne Faktoren als auch auf äußere Bedingungen zurückführen – etwa Veränderungen in der Logistik oder steigende Energiekosten. In einem instabilen wirtschaftlichen Umfeld ist es für Konsumenten umso wichtiger, die Marktentwicklungen im Auge zu behalten, um ihre Ausgaben bestmöglich zu steuern.
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