Ukrainischer Geheimdienst enthüllt Ausmaß der Treibstoffkrise in Russland: Benzinpreise steigen um ein Drittel.

Ukrainischer Geheimdienst enthüllt Ausmaß der Treibstoffkrise in Russland: Benzinpreise steigen um ein Drittel
Ukrainischer Geheimdienst enthüllt Ausmaß der Treibstoffkrise in Russland: Benzinpreise steigen um ein Drittel

Die Treibstoffsituation in Russland

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Auslandsgeheimdienst berichtet von einer schwerwiegenden Treibstoffkrise in Russland – und das entgegen der Beteuerungen des Kremls, die Lage sei unter Kontrolle. Besonders betroffen sind mehrere Regionen, in denen die Spritpreise drastisch angezogen haben. So lag der Durchschnittspreis für Benzin der Sorte AI-92 an russischen Tankstellen zwischen dem 1. und 10. Juli 2023 bei 64,5 Rubel pro Liter. AI-95 verteuerte sich auf 77,5 Rubel (ein Plus von 24 Prozent), während AI-98 mit 119,5 Rubel sogar 32 Prozent teurer wurde.

Die Benzinproduktion in Russland fiel im Juli 2023 auf 71.500 Tonnen pro Tag – weit unter dem durchschnittlichen Sommerbedarf von rund 110.000 Tonnen täglich. Die heimische Förderung deckt somit nur etwa 65 Prozent des Verbrauchs. Das verdeutlicht die prekäre Lage auf dem Kraftstoffmarkt.

Der ukrainische Auslandsgeheimdienst stellt fest: 'Russland versucht erneut, die eigene Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die Treibstoffkrise nachlässt.'

Dies zeigt, wie der Kreml ernste Probleme im Treibstoffsektor zu verschleiern sucht. Experten warnen: 'Das sind Anzeichen eines Marktes, der zerfällt' – ein alarmierender Trend für die russische Wirtschaft.

Regionen mit den größten Schwierigkeiten

Zu den Gebieten mit der angespanntesten Lage zählen:

  • Oblast Tambow
  • Oblast Astrachan
  • Oblast Kirow
  • Oblast Pensa
  • Oblast Woronesch
  • Oblast Rostow
  • Oblast Wolgograd
  • Oblast Orenburg
  • Oblast Jaroslawl
  • Region Perm
  • Tschuwaschische Republik
  • Republiken Mordwinien und Udmurtien
  • Krim

All dies deutet darauf hin, dass 'der Kreml sich nicht auf die Überwindung der Krise vorbereitet, sondern auf deren Fortbestand auf Dauer'.

Die Treibstoffkrise in Russland könnte weitreichende Folgen für die gesamte Volkswirtschaft haben: Steigende Spritpreise treiben die Inflation an, senken die Kaufkraft der Bevölkerung und verschärfen soziale Probleme. Hinzu kommt, dass die Instabilität am Kraftstoffmarkt die Energieversorgungssicherheit des Landes gefährdet – ein Thema, das nicht nur Russland selbst, sondern auch seine Nachbarn und internationalen Partner beunruhigt.


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