Russland könnte die Verhandlungen nach der Entscheidung der EU zur Finanzierung der Ukraine abbrechen.

Russland könnte die Verhandlungen nach der Entscheidung der EU zur Finanzierung der Ukraine abbrechen
Russland könnte die Verhandlungen nach der Entscheidung der EU zur Finanzierung der Ukraine abbrechen

Nach Angaben von ТСН: Nachdem die Europäische Union ihre finanzielle Unterstützung für die Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 genehmigt hat, könnte Russland das Interesse an einer Fortsetzung der Verhandlungen verlieren.

Diese Meinung äußerte der Journalist Vitaliy Portnikov im Programm „Espresso“. Er bemerkte, dass die Aktivität auf der russischen Seite wahrscheinlich in den Verhandlungen abnimmt, die sie mit zwei Zielen initiiert haben könnten: neue Sanktionen zu vermeiden und den Anschein zu erwecken, dass der Ukraine keine finanzielle Unterstützung gewährt wird. Portnikov erinnerte daran, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump versuchte, die Verhängung von Sanktionen gegen russische Unternehmen zu verhindern und den Europäern versprach, russische Gelder nicht anzutasten, da dies seinen Friedensplan gefährden könnte. Dennoch half Georgiana Meloni, die Aufmerksamkeit der EU auf die Besorgnisse Belgiens, Ungarns und der Slowakei zu lenken, was die Europäer zwingt, alternative Lösungen zu suchen.

Portnikov betonte, dass die Genehmigung der Hilfe für die Ukraine durch die EU ein schlechtes Signal für Russland ist, da dies darauf hinweist, dass die Ukraine ihren Kampf in den Jahren 2026-2027 fortsetzen wird, was Russland dazu zwingt, seine Wirtschaft noch mehr auszubeuten.

„Sie verstanden, dass die Frage der Vermögenswerte mit einer qualifizierten Mehrheit in der EU gelöst werden kann. Die Frage der 90 Milliarden Euro, die die Ukraine erhalten wird, ist jedoch eine Frage der Einstimmigkeit.“

Die Situation wird dadurch kompliziert, dass es nur eine Stimme dagegen gebraucht hätte, damit alles scheitern könnte, aber im letzten Moment entschied sich Orbán, Russland zu verraten. Dies stellt die Sinnhaftigkeit der russischen Verhandlungen in Frage, da jetzt bekannt ist, dass die Ukraine bereit ist, in den kommenden Jahren zu kämpfen.

„Das ist ein sehr schlechtes Signal für sie, denn das weist darauf hin, dass sie ihre Wirtschaft wirklich auslaugen werden.“

Zusätzlich erklärte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, dass die Vereinigten Staaten zu wenig Druck auf den Präsidenten Russlands, Putin, ausüben, um ihn zu zwingen, von aggressiven Plänen Abstand zu nehmen.

Somit zeigt die Unterstützung der Ukraine durch die EU nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch politische Einheit seitens der westlichen Partner. Dies könnte die Positionen der Ukraine im Kampf gegen Aggressionen erheblich stärken und Russland dazu zwingen, seine Strategien in den Verhandlungen und inneren Angelegenheiten zu überdenken. Derzeit bleibt die Situation angespannt, und die weiteren Schritte der internationalen Gemeinschaft werden eine entscheidende Rolle im Verlauf der Ereignisse spielen.


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